Generation like

Wenn Schüler ihre Handys im Unterricht benutzen dürfen, ist die Begeisterung generell groß, und nun sollten sie sogar einen ganzen Unterrichtsblock damit arbeiten und über ihr Lieblingsthema reden. Grit Mannagottera – Beraterin bei der AOK – war in die Schule gekommen, um mit den Schülern der Klasse 6e über deren Nutzung ihres Smartphones, aber auch die damit verbundenen Gefahren zu reden.

Nach einem Erfahrungsaustausch über häufig genutzte Apps, die Dauer der täglichen Nutzung sowie eine Einschätzung der eigenen Suchtgefahr sprach Frau Mannagottera über die Datenschutzgrundverordnung, über Altersbeschränkungen und Tricks der Anbieter, aber auch Gefahren, die mit der Nutzung vermeintlich harmloser bzw. sicherer Anwendungen verbunden sind. Interessiert verfolgten die Schüler ihre Tipps im Umgang mit sozialen Netzwerken, sprachen dabei immer wieder über eigene Erfahrungen beim Online-Sein oder das Verschicken von Bildern und Verhaltensregeln im Klassenchat. Frau Mannagottera warnte eindringlich vor der allzu sorglosen Preisgabe persönlicher Daten, aber auch einem stundenlangen unkritischen Gebrauch der digitalen Medien.

Ausgestattet mit verschiedenen Materialien und Sicherheitshinweisen gaben die Schüler ein durchweg positives Fazit:

Finja S.:                ich fand es ganz gut, weil wir mal über das Thema Whatsapp geredet haben und jetzt auch vorsichtiger damit umgehen.

Emilia:                  Ich finde es sehr gut, dass so etwas durchgeführt wird, weil damit die Kinder auch erstmal verstehen, was sie falsch oder richtig machen und wie sie damit umgehen sollen.

Theresa:              Es hat viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt über Gefahren im Internet. Ich pass jetzt mehr auf, was ich wo schreibe.

Karl:                      Die Veranstaltung war sehr gut, weil wir über Apps geredet haben.

Emely:                  Mir hat es sehr gut gefallen, weil ich viel mehr gelernt habe und ich gar nicht wusste, dass manche Apps so gefährlich sein können. Es war auch sehr interessant zu hören, was manche so auf ihrem Handy benutzen. Es war ein toller Block.

Jody:                     Die Informationen waren mir sehr wichtig, da ich jetzt auch meinen Eltern helfen kann, sich besser zu schützen. Und ich habe mir auch schon das Buch durchgelesen, es stehen viele und gute Infos drin.

Sophie:                Es war sehr interessant, mal zu hören, wie viel Zeit wir in unserem Leben mit sozialen Netzwerken verschwenden. Allerdings werde ich nicht bestimmte Apps löschen, weil die 2020 zu unserem Leben dazugehören.

Jannis:                  Es war echt cool, weil wir jetzt auch mehr geschützt sind.

Klasse 6e

Interview mit Schülersprecher Nils Haß

Mein Name ist Nils Haß und ich bin für dieses Jahr der Schülersprecher des JWG. Ich bin 17 Jahre alt und gehe in den Kurs 11eth1.

Warum wolltest du Schülersprecher werden?

Ich wollte ich mich noch mehr in der Schule und in der Schülerschaft engagieren, was mit dem Amt des Schülersprechers möglich ist. Da ich letztes Jahr schon die Rolle des Stellvertreters übernommen habe, fühlte ich mich dieses Jahr gut vorbereitet und habe mich zur Wahl gestellt. Ich denke, dass ich dadurch die nötige Erfahrung besitze, um die Schülerschaft vor den Eltern, Lehrern sowie dem Schulträger in der Schulkonferenz und vor anderen Schulen beim Kreisschülerrat zu vertreten. Jedoch werde ich dieses Amt nur für ein Jahr übernehmen, da ich mich in der 12. auf mein Abitur konzentrieren möchte.

Was ist dein Plan für das nächste Jahr?

Erstmal muss sich der neue Schülerrat einfinden und kennenlernen, dann kann es mit der Verwirklichung von Projekten beginnen. Im Mittelpunkt dieses Jahrs steht natürlich auch der Sponsorenlauf, bei dem es wieder, gilt unterstützenwerte Projekte aus der Region und der Welt zu finden. Außerdem wäre es schön, wenn das für letztes Jahr geplante Politikergespräch nachgeholt werden könnte und auch eine Verbesserung des Patenprogramms steht noch aus. Zudem werde ich mich sehr für eine enge Zusammenarbeit mit dem Jugendparlaments Torgau einsetzen.

Wie kann man dich erreichen?

Wenn ihr mit dem Schülerrat in Kontakt treten wollt, dann redet mit euren Klassensprechern und bittet sie uns eine Nachricht zu schreiben oder lasst euch von Ihnen unsere Nummer geben. Außerdem besteht die Möglichkeit, mich im Schulhaus anzusprechen oder uns einen Brief in den Briefkasten des Schülerrates zu werfen (Pinnwand Raum 215).

Wollt ihr direkten Kontakt zu mir könnt mich wie folgt erreichen:

E-Mail Lernsaxnils.hass@jwg-torgau.lersax.de
E-Mail GMXhass.nils@gmx.de

Interiew Frau Böhme

Wie ist Ihr Vorname?

Mein Vorname ist Karoline.

Wann haben Sie Geburtstag?

Ich feiere meinen Geburtstag jedes Jahr am Weltkindertag.

Wo und was haben Sie studiert?

Studiert habe ich im schönen Leipzig, Englisch und Deutsch auf Gymnasiallehramt.

Welche Hobbys haben Sie?

Unterricht vorbereiten natürlich 😉 Wenn ich dann doch mal von zu viel Freizeit geplagt werde, fahre ich gern Rennrad, gehe klettern, koche mit Freunden, spiele Klavier und Gitarre (selten gleichzeitig), gehe ins Kino und auf Konzerte, lese ein gutes Buch oder plane den nächsten Urlaub.

Warum sind Sie Lehrer/-in geworden?

Irgendwann wurde die Antwort „Rockstar“ auf die Frage, was ich denn mal werden möchte, nicht mehr akzeptiert. Also habe ich die nächstbessere Karriereoption gewählt – und bisher nicht bereut.

Welche Fächer unterrichten Sie und warum haben Sie diese gewählt?

Nach meinem Au-Pair-Jahr in England war klar, dass ich meine Begeisterung für Sprache, Kultur, Land und Leute gern weitergeben möchte. Außerdem habe ich schon immer selbst gern geschrieben, mich in anderen literarischen Welten verloren und mit Sprache gespielt – nicht die schlechtesten Voraussetzungen für eine Sprachenlehrerin. 

Was gefällt ihnen an der Schule und was nicht?

Besonders gut gefallen mir die netten Schülerinnen und Schüler. Ich bin auch vom Schulgebäude sehr beeindruckt und komme gern nach Torgau – wenn nur der Weg aus Leipzig nicht so weit wäre …

Auch die technische Ausstattung könnte etwas besser sein – da bin ich aus meiner Berliner Zeit wohl etwas verwöhnt.

Welche Eindrücke haben Sie bisher von unserer Schule, den Schülern und den Lehrern?

Meine ersten Eindrücke sind sehr positiv. Und der erste Eindruck ist ja bekanntlich nach wie vor der beste 😊

Unser Schülersprecher stellt sich vor

Lieber LeserInnen der JOWAX, liebe MitschülerInnen,

mein Name ist René Mescheder und ich bin seit dem 6. September 2019 euer neuer Schülersprecher. Geboren wurde ich in Torgau, lebe hier seit bereits 16 Jahren und gehe seit über 6 Jahren auf diese Schule. Mein Tutorenkurs ist der 11grw-Kurs bei Herrn Lehmann. Hinzu kommen Physik und Mathematik als Leistungskurse, welche aber zu meinen Absichten für die Zukunft im Kontrast stehen, denn ich plane, nach dem Abitur Rechtswissenschaften (auch Jura) mit  der späteren Spezifizierung auf den Beruf des Notars zu studieren.

In meiner Freizeit spielt Musik eine große Rolle. Damit meine ich nicht nur Musik hören, sondern auch selbst musizieren. Dies mache ich an der örtlichen Musikschule bereits seit knapp 9 Jahren und konnte in dieser Zeit viele wunderbare Erfahrungen, beispielsweise im Theaterorchester oder bei Soloauftritten, sammeln.

Des Weiteren verbringe ich meine Freizeit mit Freunden – sowohl in der reellen als auch in der virtuellen Welt – und spiele regelmäßig hier am Gymnasium Handball.

Am 6. September wurde ich dann zum neuen Schülersprecher dieser Schule gewählt. Der Entschluss, mich zur Wahl aufstellen zu lassen, war eher spontaner Art, obwohl ich schon vor der SMV-Zusammenkunft ab und zu mit diesem Gedanken gespielt habe. Den Anlass dafür bildeten der Zuspruch einiger Mitschüler und meine Begeisterung, Verantwortung zu übernehmen. An dieser Stelle möchte ich mich bei allen Klassen- und Kurssprechern sowie deren Stellvertretern für ihr Vertrauen bedanken.

Mein Hauptziel als Vorsitzender der Schülervertretung besteht darin, das Verhältnis der Schüler, Klassen und Kurse untereinander zu stärken sowie an Erfolge des vorherigen Schülerrates anzuknüpfen. Hierbei setzen wir als neuer Schülerrat sowohl auf Altbewährtes als auch auf neue Ideen. Wichtig sind uns die Belebung des Patensystems durch neue Projekte sowie die Schaffung von mehr Transparenz bei der Vergabe von Noten.

Ein weiteres Vorhaben, welches uns am Herzen liegt, ist „Schule mit Courage“. Durch gute Zusammenarbeit mit den Vertrauenslehrern und der Schulleitung wird es uns hoffentlich möglich sein, eine möglichst große Zahl der erarbeiteten Konzepte umzusetzen. Diese und weitere Ideen werden wir in den kommenden SMVs diskutieren.

Solltet ihr Wünsche, Ideen oder auch Probleme haben, sind wir auf verschiedensten Wegen, von WhatsApp, über E-Mails bis hin zum SMV-Briefkasten, erreichbar und nehmen uns eurer Anregungen gerne an.

Auch für ein persönliches Gespräch stehe ich mit Vergnügen zur Verfügung.

In diesem Sinne hoffe ich auf ein erfolgreiches Schuljahr 2019/20 für alle SchülerInnen, LehrerInnen und vor allem den Schülerrat.

Interview Frau Denke

Wie ist Ihr Vorname?

Anna-Sophia

Wann haben Sie Geburtstag?

Ich habe am 23. April Geburtstag.

Wo und was haben Sie studiert?

Ich habe Spanisch und Geschichte auf Lehramt in Leipzig studiert. Nebenbei habe ich auch Italienisch studiert, allerdings nur für drei Semester. Um meine Sprachen zu verbessern, habe ich dadurch auch für ein Jahr in Spanien und Italien studiert.

Welche Hobbys haben Sie?

Ich mache viel Sport, vor allem das Laufen ist eine große Leidenschaft von mir. Irgendwann will ich mal einen Marathon machen!

 Warum sind Sie Lehrer/-in geworden?

Das ist schwierig, sich dabei kurz zu fassen. Ich wollte auf jeden Fall nach der Schule wieder in die Schule, da meine eigene Schulzeit toll war und ich Lust auf einen Job hatte, bei dem ich mich ständig weiterbilden muss und kreativ sein kann. Zudem wollte ich gerne mit Jugendlichen zusammenarbeiten, schließlich bleibt man so vielleicht auch ein bisschen jung und es wird garantiert nie langweilig!

 Welche Fächer unterrichten Sie und warum haben Sie diese gewählt?

Ich unterrichte Spanisch und Geschichte. Spanisch habe ich gewählt, weil es einfach eine der schönsten Sprachen der Welt ist und beim Sprechen immer ein kleines Urlaubsfeeling mitschwingt. Darüber hinaus fand ich schon immer andere Kulturen interessant – etwas, was man im Sprachunterricht durch Landeskunde oftmals auch behandelt. Geschichte finde ich so spannend, da man durch die Deutung der Vergangenheit viel für die Gegenwart und Zukunft lernen kann. Geschichte ist die Lehrmeisterin des Lebens – wirklich!

 Was gefällt Ihnen an der Schule und was nicht?

Das Gebäude ist total schön! Mir gefällt die verwinkelte Aufteilung durch die verschiedenen Häuser und natürlich der historische Bezug, den das Gymnasium mit dem Franziskaner-Kloster verbindet. Nicht so gut gefällt mir die Ausstattung der Räume. Ich würde gerne viel mehr digital unterrichten wollen.

Welche Eindrücke haben Sie bisher von unserer Schule, den Schülern und den Lehrern?

Ein wunderschönes, idyllisch gelegenes Stadtgymnasium mit Dorfflair😉

Interview Johannes Bogoslawski

Hallo, Herr Bogoslawski

Wir, das Team unserer digitalen Schülerzeitung Jowax, möchten Ihnen einige Fragen über Sie und Ihre ersten Eindrücke vom JWG stellen, um Sie auch bei den Schülern bekannt zu machen, die Sie noch nicht kennen. Traditionell veröffentlicht die Jowax Interviews mit den Referendaren bzw. neuen Lehrern und es ist immer ziemlich gut angekommen. Wir danken Ihnen schon einmal im Voraus für ihre Hilfe bei der Beibehaltung dieser Tradition.

Wie ist Ihr Vorname?

Johannes

Wann haben Sie Geburtstag?

Am 2.Mai.1991.

Wo und was haben Sie studiert?

Ich habe in Leipzig Musik und Mathematik auf Lehramt studiert, meine Bachelorarbeit über Kreativitätsförderung, meine Masterarbeit über Schulleitergesundheit geschrieben.

Welche Hobbys haben Sie?

Ich tanze, singe und spiele gern Gitarre. Während meiner Studienzeit habe ich regelmäßig Tanzkurse in einem Leipziger Verein für Swingtänze gegeben und dort Lindy Hop, Charleston, Balboa, Blues oder Solo Jazz unterrichtet. Seit dem Referendariat beschränkt sich das leider auf gelegentliche Wochenendworkshops oder Vertretungsstunden. Gitarre spiele ich seit der 1. Klasse, mittlerweile hauptsächlich Liedbegleitung mit Liedern z.B. von Dermot Kennedy, Hozier, Jack Garratt, John Mayer oder den Red Hot Chili Peppers.

 Warum sind Sie Lehrer/-in geworden?

 Ich finde Lernprozesse super spannend und kann mich sehr dafür begeistern, anderen beim Lernen zu helfen. Außerdem lerne ich selber gern durch praktisches Handeln.

 Welche Fächer unterrichten Sie und warum haben Sie diese gewählt?

 Musik hat schon immer eine große Rolle für mich gespielt und als ich in der 10. Klasse gemerkt habe, dass ich Lehrer werden will, war dieses Fach gesetzt. Ursprünglich wollte ich Physik als Zweitfach belegen (das war auch mein Leistungskursfach), weil ich die Untersuchung von Naturphänomenen sowohl im ganz Kleinen als auch im ganz Großen sehr spannend finde. Da ich aber nicht in meiner Heimatstadt Berlin studieren wollte und in Leipzig die Fächerkombination nicht ging, musste ich ein anderes Fach wählen, die Wahl fiel naheliegend auf Mathematik. Im Studium habe ich dann festgestellt, dass ich die Logik und Strukturiertheit der Mathematik sehr mag und gerne unterrichten würde.

Was gefällt Ihnen an der Schule und was nicht?

Besonders positiv sind mir bisher die freundliche Atmosphäre im Schulhaus sowie der schöne Schulhof mit viel Grün und den unterschiedlichen Höfen aufgefallen. Die vielseitige Architektur von Altbau und Neubau finde ich angenehm abwechslungsreich.

Für einen entspannteren Tagesablauf würde ich mir stationäre Beamer oder interaktive Tafeln in jedem Raum wünschen, damit ich nicht mehr den Beamer und Laptop, zusätzlich zu meinen Sachen, umhertragen muss. Mit zugänglichem WLAN im Haus könnte man den Unterricht noch interaktiver gestalten.

 Welche Eindrücke haben Sie bisher von unserer Schule, den Schülern und den Lehrern?

 Sehr positive (s.o.). Die Kollegen habe ich bisher als sehr freundlich und kollegial unterstützend erlebt.

 

 

 

Zoé Pötzsch – Austauschschülerin in Japan

Hallo JWG, mein Name ist  Zoé Pötzsch, ich bin 16 Jahre alt und verbringe seit Ende März 2017 mein Auslandsjahr in der japanischen Stadt Yame. Warum Japan? Japan war seit langer Zeit von großem Interesse für mich. Ein Land welches ,verglichen mit Deutschland, nicht unterschiedlicher sein könnte und dessen Sprache mich sehr fasziniert und beeindruckt hat. Meine Gastschule ist eine private Highschool, die kurz  ,,Nishitan“ genannt wird. Sie ist mit ihren 528 Schülern recht klein im Vergleich zum  JWG und die Gebäude sind sehr einfach gebaut so ,dass ich keine Probleme hatte mich zurechtzufinden.

Beschreibe deinen Schulalltag!

Die Schule beginnt hier 8:50 Uhr und endet  jeden Tag nach sechs Unterrichtsstunden um 16:00 Uhr. Allerdings bleibt die Mehrheit der Schüler noch mindesten bis 18:00 Uhr in der Schule um ihren Clubaktivitäten nachzugehen. Eine Unterrichtsstunde ist 50 min lang und zwischen jeder dieser sind 10 Minuten Pause. Nach der vierten Stunde haben wir eine 50 minütige Mittagspause , in der man entweder in der Cafeteria essen geht oder gemeinsam im Klassenzimmer das sogenannte  ,,Bento“ isst. Wie schon gesagt gibt es hier verschiedene Clubs wie z.B. Judo, Kendo, Volleyball, Baseball, Kalligraphie etc. Ich bin allerdings keinem dieser Clubs beigetreten , da die Sportart die ich gerne ausführen möchte nicht an meiner Schule angeboten wird. Glücklicherweise wird es in der öffentlichen Turnhalle der Stadt angeboten, so dass ich jeden Mittwoch und Freitag von 20:00 Uhr – 21:30 Uhr zum Kyudo ( jap. Bogenschießen) gehen kann. Außerdem spiele ich jeden Montag mit meiner Gastfamilie und einer anderen Austauschschülerin aus Malaysia Volleyball von 20:00-22:00 Uhr.

Welche Anregungen und Verbesserungen bringst du mit ins JWG?

Um ehrlich zu sein habe ich hier das JWG sehr zu schätzen gelernt. Meine Gastschule ist eine gute Schule aber eben auch typisch japanisch und auf das Verhalten und die üblichen Lernmethoden der Japaner abgestimmt. Es gibt nichts das man auf die deutsche Schule übertragen kann. Unser Gymnasium ist bereits eine ausgezeichnete Schule in meinen Augen.

Was  gibt es Besonderes in deinem Wohnort zu sehen?

Yame ist eine für japanische Verhältnisse relativ kleine Stadt ,sehr weit im Süden Japans.  Dennoch ist sie dreimal so groß wie Torgau. ,,Yame- cha“  auf Japanisch gesagt ist das, wofür Yame wohl am berühmtesten ist. Der Tee. Er ist in ganz Japan berühmt und die Teefelder bieten einen atemberaubenden Anblick. Es gibt auch ein großes Einkaufszentrum in der Nähe meiner Schule  in dem ich meine Zeit mit Freunden beim Einkaufen verbringen kann. Man kann auch in etlichen Cafés und kleinen Restaurants recht günstig während des  Essen die Zeit verbringen.

Wie würdest du die Mentalität der Menschen beschreiben?

Japaner sind unglaublich freundliche und höfliche Menschen. Allerdings werden sie in der Gegenwart von Ausländern recht schnell nervös, da  Ausländer noch immer eine Seltenheit, vor allem in kleinen Städten, sind. Außerdem erwarten sie nicht  ,dass man  Japanisch spricht  und meistens können sie kein Englisch.  Falls man dann doch Japanisch spricht sind sie von jedem Wort , dass man sagt regelrecht begeistert. Japaner tragen selbst im hohen Alter immer noch etwas kindliches in sich und sie sind voller Energie.  60 -jährige spielen hier mit mehr Elan Volleyball als wir Jugendliche in Deutschland und es gibt Menschen die noch mit Einhundert Jahren jeden Tag auf dem Feld arbeiten. Ich finde diese stetige Energie sehr beeindruckend auch wenn ich das vor allem im Morgen nicht von mir behaupten kann.

Welche Vorurteile/ Erwartungen haben sich bekräftigt, welche nicht?

Vorurteile hatte ich zu Beginn dieses Jahres versucht komplett auszublenden. Ich wollte mit klarem Geist  Japan so entgegentreten wie es tatsächlich ist . Dennoch konnten sich einige Vorurteile zumindest teilweise bestätigen. Japaner sind sehr respektvoll, dennoch musste ich überraschenderweise erfahren , dass der Umgang mit den Lehrern manchmal doch etwas zu freundschaftlich ist. So haben Schülerinnen die Lehrerinnen frei  umarmt, ihnen die Haare gemacht und nicht immer ganz so respektvoll miteinander geredet. Es gibt vielerlei Dinge die einfach so widersprüchlich und ganz anders sind als ich es gewohnt bin oder erwartet hätte.

Erwartungen die ich an mich selber gestellt  habe, haben sich bis jetzt größtenteils erfüllt. Ich habe viele neue Kontakte geknüpft, Japanisch gelernt und ich bin selbstständiger und selbstbewusster geworden.  Und ganz nebenbei ist mein Englisch auch viel besser geworden.

Ein Auslandsjahr ist eine Herausforderung und sicherlich keine einfache Sache aber das was ich in den bisherigen 7 Monaten gelernt  habe, hätte ich nirgendwo anders gelernt. Ich bin sehr froh diese Entscheidung getroffen zu haben.

 

Interview Frau Dargazanli

 

Seit Anfang des neuen Schuljahres ist Frau Dargazanli nun die neue stellvertretende Schulleiterin am Johann-Walter-Gymnasium.

Damit ihr euch ein Bild von Ihr machen könnt und Sie  besser kennenlernt, haben wir ein Intervierw mit ihr geführt.

 

  1. Beschreiben Sie Ihren ersten Eindruck von unserer Schule.

Bei meinem ersten Besuch des Johann-Walter-Gymnasiums war ich vom freundlichen Umgang miteinander, der spürbaren offenen Atmosphäre sowie der Sauberkeit im Schulgebäude und auf dem Hof beeindruckt.

 

  1. Beschreiben Sie kurz Ihren beruflichen Werdegang.

Nach meiner zehnjährigen Schulzeit schloss ich eine Berufsausbildung mit Abitur bei der Deutschen Post in Schwerin ab. Danach studierte ich Mathematik und Physik auf Lehramt in Rostock und absolvierte das Referendariat in Celle. Berufsbegleitend studierte ich später Informatik und Schulmanagement.

 

  1. Wo waren Sie vorher tätig?

Am Anfang meines beruflichen Werdegangs war ich zunächst ab 1994 ein Jahr an der Grund- und Gesamtschule in Boitzenburg als Lehrerin für Mathematik und Physik tätig. Anschließend wechselte ich an die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe nach Lychen. Umgeben von Seen und Wäldern entdeckte ich meine Freude am Laufen und mit der Schülermannschaft verbuchte ich den einen oder anderen regionalen Erfolg bei Wettkämpfen.

2002 heiratete ich, zog nach Leipzig und arbeitete bis 2015 an der Wilhelm-Ostwald-Schule. Dort übernahm ich 2008 die Aufgaben der stellvertretenden Schulleiterin. Bevor ich an das Johann-Walter-Gymnasium in diesem Sommer kam, leitete ich die Außenstelle Telemannstraße der Friedrich-Schiller-Schule und baute ein neues Gymnasium mit auf.

Es freut mich immer, wenn ich höre, dass ehemalige Schüler ihr privates oder berufliches Glück gefunden haben.

 

  1. Welche Fächer/Klassen unterrichten Sie?

Derzeit unterrichte ich in den Fächern in der Klassenstufe 11 Mathematik und Informatik und in der Klassenstufe 9 Informatik im naturwissenschaftlichen Profil.

 

  1. Womit verbringen Sie Ihre Freizeit?

Meine Schwester würde sagen, sehr langweilig, viel zu ruhig und leise.

Ich suche in meiner freien Zeit, Ausgleich zum alltäglichen Trubel. So treibe ich regelmäßig Sport. Insbesondere mag ich Wandern, Laufen und Rad fahren. Meine persönlichen sportlichen Höhepunkte waren sicher die Teilnahmen am Berlin, New York und Athen Marathon. Ein Ziel sind immer noch die großen Fünf, es fehlen nur noch Boston, Chicago und London.

Mit Lesen verbringe ich einen weiteren großen Teil meiner Freizeit. Den jüngeren Schülern würde ich sehr „Eine Macke kommt selten allein“ von Birgit Schlieper und den älteren „Unter Leuten“ von Juli Zeh empfehlen.

 

Dankeschön für Ihre Zeit! 🙂

Interview mt Frau Scholz

Hallo, Frau Scholz!

 

Wir, das Team unserer digitalen Schülerzeitung Jowax, möchten Ihnen einige Fragen über Sie und Ihre ersten Eindrücke vom JWG stellen, um Sie auch bei den Schülern bekannt zu machen, die Sie noch nicht kennen. Bereits das 7. Mal veröffentlicht die Jowax Interviews mit den Referendaren bzw. neuen Lehrern und es ist immer ziemlich gut angekommen. Wir danken Ihnen schon einmal im Voraus für ihre Hilfe bei der Beibehaltung dieser Tradition.

 

Wie ist Ihr Vorname?

Kathrin

 

Wann haben Sie Geburtstag?

15. Januar

 

Wo haben Sie studiert?

Leipzig

 

Welche Hobbys haben Sie?

Lesen, Wandern, Verreisen, Gartenarbeit, meine Familie, Basteln

 

Warum sind Sie Lehrer/-in geworden?

Weil ich gerne Wissen vermittle, mir die Arbeit mit und für Menschen gefällt und weil die Tätigkeit abwechslungsreich ist, kein Tag wie der andere ist

 

Welche Fächer unterrichten Sie und warum haben Sie diese gewählt?

Chemie, Mathematik

Beide Fächer sind spannend und haben mir schon in meiner Schulzeit viel Spaß bereitet, außerdem spielen sie eine große Rolle im täglichen Leben.

 

Was gefällt ihnen an der Schule und was nicht?

Mir gefällt das gute Schulklima, die gute Kommunikation zwischen Schülern, Lehrern, Eltern und der Schulleitung, der freundliche und offenen Umgang miteinander.

Nachteilig empfinde ich manchmal den Blockunterricht, ebenso dass in den Pausen zu oft Dinge geklärt werden müssen, sodass wenig Zeit verbleibt, z.T. überhitzte Klassenräume, v.a. bei Sonneneistrahlung. Außerdem dauert die räumliche Orientierung etwas länger.

 

 Welche Eindrücke haben Sie bisher von unserer Schule, den Schülern und den Lehrern?

Ich empfinde das JWG als eine ganz besondere Schule, neue Gesichter bzw. Lehrer werden gut aufgenommen und eingegliedert, meine Kollegen und auch die Schüler sind hilfsbereit und ohne die Schulleitung wäre die Schule nicht das, was sie ist.

 

 

Interview mit Herrn Massalski

Hallo, Herr Massalski

 

Wir, das Team unserer digitalen Schülerzeitung Jowax, möchten Ihnen einige Fragen über Sie und Ihre ersten Eindrücke vom JWG stellen, um Sie auch bei den Schülern bekannt zu machen, die Sie noch nicht kennen. Bereits das 7. Mal veröffentlicht die Jowax Interviews mit den Referendaren bzw. neuen Lehrern und es ist immer ziemlich gut angekommen. Wir danken Ihnen schon einmal im Voraus für ihre Hilfe bei der Beibehaltung dieser Tradition.

 

Wie ist Ihr Vorname?

Rico

 

Wann haben Sie Geburtstag?

10.08.1987

 

Wo und was haben Sie studiert?

Universität Leipzig/ Mathematik und Physik auf Lehramt (Bachelor/ Master)

 

Welche Hobbys haben Sie?

Kanu-Slalom, Kanu-Freestyle, Kanu-Wildwasser, Snowboarden, Downhill … also Hauptsache Berge und/ oder Wasser in allen Formen (außer Schwimmen) und Handball (als Fan)

 

 

Warum sind Sie Lehrer/-in geworden?

 Ich habe es mit einer Karriere in der Privatwirtschaft versucht. Dies war mir auf Dauer allerdings nicht spannend genug und zu monoton, sodass ich das wieder abgebrochen habe!

Durch meine eigene Trainertätigkeit, die ich seit 2009 ausübe, habe ich gemerkt, dass mir der Umgang mit Kindern und Jugendlichen besonders viel Spaß macht. Aus diesem Grund habe ich mich dann für den sehr abwechslungsreichen Beruf des Lehrers entschieden.

 

 

Welche Fächer unterrichten Sie und warum haben Sie diese gewählt?

 Ich unterrichte Mathematik und Physik. Diese beiden Fächer sind mir während meiner eigenen Schulzeit meistens relativ leicht gefallen und besonders in Physik war ich immer sehr interessiert und aufgeschlossen.

 

 

 

Was gefällt ihnen an der Schule und was nicht?

 Meistens wird man von alle Schülern und Schülerinnen freundlich gegrüßt, das Schulhaus an sich ist toll und die Kollegen sind absolut super! Ich habe mich sofort sehr wohl in der Schule gefühlt, da ich von allen freundlich aufgenommen wurde.

 

 

Welche Eindrücke haben Sie bisher von unserer Schule, den Schülern und den Lehrern?

 Alle sehr freundlich, nett und hilfsbereit….also die Lehrer 😉