Pennefete 2016

Mission „Abikasse“ lockte viele Gäste an

Wie in den Jahrgängen zuvor müssen auch wir, die jetzigen 12er, schauen, wie wir finanziell um die Runden kommen. Auf einen edlen Abiball mit Catering, Musik und Fotograf, eine krönende Abschlussfahrt und coole T- Shirts als Erinnerung wollen wir ganz sicher nicht verzichten.

Und spätestens jetzt, nach 12 Jahren Schule, ist auch uns bewusst: Wenn man etwas will, muss man auch etwas dafür tun!

Neben den üblichen Geldeinnahmequellen, wie dem Kuchenbasar und dem Weihnachtsmarktstand, kam uns eine ganz neue Idee, um die Abikasse aufzufüllen.

Warum nicht einmal Geld verdienen mit dem, was uns Spaß macht und ohnehin neben dem Schulstress manchmal zu kurz kommt? Feiern!

Allesamt waren wir sofort begeistert von dem Einfall und kurzerhand war sie geboren die Mission „Abikasse“ namens „Pennefete ´16“.

Ca. zwei Monate dauerten die Vorbereitungen: Location buchen, DJ´s engagieren, Plakate aufhängen, allgemeine Vorlagen abarbeiten und zu guter letzt Werbung machen.

Und diese schien gefruchtet zu haben: Am 19.11.2016 ab 21:00 Uhr stürmten mehr als 250 feierwütige Partygäste das Schützenhaus in Belgern. Die DJ´s „Bass Twins“ heizten schon zu Beginn die Tanzfläche ordentlich ein, sodass die Stimmung schnell ihren Höhepunkt erreichte.

Die Bar war ebenso, wie Einlass und Garderobe, von Schülern unseres Jahrgangs besetzt und fungierte als wichtige Geldeinnahmequelle.

Ab 00:00 Uhr hielten dann die „Beat Doctors“ die Meute bei Laune. Mit einer unglaublichen Ausdauer tanzten die Partygäste bis in die Morgenstunden hinein zu den Beats der beiden DJ´s nach dem Motto: „Work like a Captain, party like a pirate“.

Unsere Mission „Abikasse“ war also ein riesiger Erfolg und brachte uns 2.361, 40 € ein. Der gelungene Partyabend war das positive Resultat aus gemeinsamer Organisation. Wir haben es geschafft, eine geniale Feier auf die Beine zu stellen, die uns neben einer Menge Geld auch tolle Erinnerungen bescherte.

Matheolympiade am Johann-Walter-Gymnasium

Am 09.11.2016 trafen sich im Raum 416 des Johann-Walter-Gymnasiums die 23 besten Mathematiker der Klassenstufen 5, 6, 7, 8 und 10 zur 2. Stufe der 56. Matheolympiade. Nach der Eröffnung durch den Schulleiter Herrn Nowack begannen alle Teilnehmer mit der Lösung der schwierigen Aufgaben. Dafür hatten sie von 8.00 bis 12.00 Uhr Zeit. Zwischendurch gab es als Stärkung und zur Erfrischung einige Snacks und Getränke. Nach vier Stunden angestrengtem und konzentriertem Rechnen waren alle froh, ihre Lösungen abzugeben, und hoffen nun auf gute Ergebnisse.

René Mescheder

Ferienfahrt nach Irland

Am Samstag, dem 02. Oktober 2016, versammelten sich reisefreudige Schüler auf dem Parkplatz vor dem Kap-Kino. Um 7:00 Uhr am Morgen fuhr der Bus nach Dublin los. Die meiste Zeit war es im Bus relativ leise, da viel schliefen. Am Nachmittag bzw. gegen Abend wurde es etwas lauter, da es so langsam auf die Fähre zuging. 18:00 Uhr war es dann endlich soweit: Der Bus kam beim Hafen in Rotterdam an, dort ging es, nach etlichen Passkontrollen, endlich auf die Fähre bzw. in die Kabinen und von dort nicht einmal eine halbe Stunde später zum Abendessen, einem All-You-Can-Eat-Büffet mit Speisen aus vielen Teilen der Erde. Danach wurde sich noch etwas der (kalten) Seeluft auf den Außendecks erfreut, bevor es in die Kabinen ging.

Zum Frühstück gab es wieder ein Büffet mit vielen Leckereien. Nach fast 13 Stunden Fahrt ging es in Hull wieder in den Bus und gegen 16:00 Uhr auf die nächste Fähre, diesmal nur für 3 Stunden und dann war (endlich!) Ankunft in Dublin. Jetzt hieß es warten, nach und nach kamen die Gastfamilien. Bei ihnen zu Hause angekommen, ging es dann auch schnell ins Bett, lange Busfahrten machen eben müde.

Der erste Tag in Irland begann mit einer Stadtrundfahrt durch Dublin. Der einheimische Guide erzählte interessante Fakten zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten. Für den Rest des Tages war dann Stadtbummel angesagt, es wurden Irische Geschäfte, Cafés und andere Dinge besucht. Zurück bei den Gastfamilien war noch nicht an Schlafen zu denken, irgendwann war dann doch die Müdigkeit der Sieger.

Am nächsten Tag besuchten wir das schöne Städtchen Kilkenny. Es gab eine Führung durch das kleine Schloss, natürlich auf Englisch. Der Nachmittag bestand wieder aus freier Stadtbesichtigung.

Der dritte und letzte Tag in Irland bestand aus einem Besuch des Wicklow Mountains National Parks. Als Erstes gab es ein altes Kloster zu sehen und danach eine Wanderung durch die schöne Natur. Hier und da wurde mal angehalten, an einem See oder einem Hang mit Steinen, auf denen es sich wunderbar klettern ließ. Der Rückweg wurde von Musik begleitet, ebenso die Busfahrt. Da noch Zeit war, gab es noch ein letzte Mal freie Verfügung in Dublin.  Bei den Gastfamilien hieß es Sachen packen und zeitig schlafen, denn am nächsten Morgen ging es zeitig los.

Es hieß wieder 3 Stunden Fähre und dann erneut bis ca. 18:00 Uhr Busfahren. Die Rückfahrt auf der Fähre verlief ähnlich wie die Hinfahrt, mit dem Unterschied, dass sich diesmal nicht auf den Außendecks aufgehalten wurde, sondern im Veranstaltungssaal auf der Tanzfläche. Ziemlich spät ging es dann in die Kabinen und durch die Zeitumstellung waren alle am nächsten Morgen dementsprechend müde. Doch die letzten 12 Stunden Heimfahrt hatten begonnen. Die Fahrt verlief relativ langweilig. Die einen schliefen, die anderen unterhielten sich mit ihren Nachbarn oder hörten Musik. Öfters kam es jedoch vor, dass die Plätze getauscht wurden. Etwa zwei Stunden vor Torgau wurde es im Bus lauter. Es wurde Musik gehört und laut mitgesungen. Gegen 20:00 war die Heimat nach langer Busfahrt erreicht.

Cora Stockowsky

Austauschschüler

Hallo,

mein Name ist Peter Makrai. Ich bin 16 Jahre alt.

Seit September bin ich Austauschschüler an dieser Schule und ich möchte mich vorstellen. Ich komme aus Budapest, der Hauptstadt Ungarns. Dort lebe ich mit meinen Eltern und Geschwistern. Meine Hobbys sind Fahrrad fahren, Filme und Serien. In meiner Freizeit treffe ich mich mit meinen Freunden.

In Budapest besuchte ich die 10. Klasse des Baár-Madas-Református-Gimnáziums. Meine Lieblingsfächer sind Biologie und Deutsche Sprache.

Im Urlaub in Deutschland und Österreich begeisterte ich mich für die deutsche Sprache und Kultur. Daraus entstand die Idee, die Sprache und das Land besser kennenzulernen. Über YFU (Youth For Understanding) erhielt ich die Möglichkeit, als Austauschschüler in Deutschland zu lernen. Nach einem einwöchigen Orientierungsseminar kam ich nach Torgau. Ich freue mich auf das Leben in einer Kleinstadt. Mich begeistert der Unterschied zwischen der 2-Millionen-Stadt Budapest und der 20.000-Einwohner-Stadt Torgau.

Hier wohne ich bei Familie Stokowsky. Cora Vanessa besucht ebenfalls das JWG in der 9. Klasse. Ich bin dankbar, dass ich hier die Möglichkeit habe, die Sprache, das Land, die Lebensweise und die Kultur zu erlernen.

In der ersten Zeit am Gymnasium hatte ich bereits viel Spaß. Meine Mitschüler in der Klasse 10 c sind nett, aufgeschlossen und hilfsbereit, aber auch humorvoll. Ich freue mich, dass ich herzlich aufgenommen wurde.

Die Schule ist modern. Die Klassenzimmer sind gut ausgestaltet. Die Lehrer sind hilfsbereit und zeigen Verständnis für meine Sprachprobleme. Dieses Schuljahr möchte ich nutzen, um meine Lieblingssprache Deutsch zu verbessern. Ich möchte meine Mitschüler und Lehrer gut verstehen und mich richtig sprachlich ausdrücken können. Frau Heinecke möchte ich für die Unterstützung, die Professionalität und Organisation danken.

Ich bin sehr glücklich, dass ich mein Austauschjahr bei euch verbringen kann. Ich bin sicher, hier Freunde fürs Leben zu finden.

 

Peter Makrai

Torgau lädt ein!

Vom 16.-18.09.2016 findet das Landeserntedankfest statt. Verschiedene Auftritte und Künstler locken. Bereits am 13.09 wird der schönste Erntekranz Sachsens gesucht! Aber mit dem Programm geht’s am Freitag so richtig los. Viele Musikkünstler, unter anderem auch BAP, werden die Tage gebührend einsingen. Der Höhepunkt der Veranstaltung liegt natürlich in „der goldenen Mitte“, am Samstag, und hier darf auch unsere Schule nicht fehlen! Um 13:30 startet Con Anima im Rosengarten. Schöner Gesang in schönem Ambiente! Schon um 15:00 Uhr zieht die Theatergruppe mit einer erneuten Aufführung des Shakespeare-Klassikers „Romeo und Julia“ nach. Aber auch in den Pausen gibt es immer etwas zu erleben. Man muss sich nur umsehen! Denn schon um die Ecke wird wieder getanzt, gesungen, geklatscht und geschunkelt. Für einen Gesamtüberblick über das Programm klickt ihr euch am besten einfach mal auf die Veranstaltungsseite. Hier der Link: http://www.torgau.eu/images/ledf/ledf_folder_web.pdf

Doch der Abend ist noch lang, um 18:30 Uhr gibt es wieder was auf die Ohren! In der Stadtkirche werden 6 Chöre aus Torgau singen. Und da dürfen die Sängerinnen und Sänger vom Schulchor des Johann-Walter-Gymnasiums nicht fehlen. Unter der Leitung von Professor Matthias Geissler werden klassische Erntedanklieder, aber auch ganz eigen ausgewählte Lieder gesungen.

Und auch am letzten Tag, wenn sich Torgau verabschieden wird, engagieren sich Schüler des JWG. Am Sonntag um 12:00 Uhr werden unsere Supertalente wieder auftreten. Ganz richtig, die Talentsuche rund um Puck, Oberon und Titania – die Sommernachtstalente sind dabei. Natürlich werden auch viele Stände regionale Spezialitäten verkaufen.

Ihr seht, es lohnt sich auf jeden Fall, vorbeizuschauen. Viele Angebote sind außerdem kostenlos, aber über eine Spende wird sich sicherlich gefreut! Wenn jetzt noch nichts dabei war, was euch gefallen hat, dann schaut einfach mal ins Programm, denn ich bin  mir sicher, es ist für jeden was dabei! Ich wünsche euch viel Spaß beim Landeserntedankfest.

Hanna Friederike Jung

Schüler der 8. Klassen nehmen am Berufsinformationstag teil

Hanna Friederike Jung aus der Klasse 8 berichtet über ihre Erfahrungen am Max-Planck-Institut für Kognition und Neurowissenschaften

Das MPI ist eine Forschungseinrichtung, die das Ziel hat, kognitive Fähigkeiten und Gehirnprozesse beim Menschen zu verstehen. Besonderes Interesse liegt in der Erforschung der höheren Hirnfunktionen wie Sprache, Emotionen und Sozialverhalten, Musik und Handlung. Dieses Wissen soll u.a. helfen, krankheitsbezogene Veränderungen im Alter frühzeitig zu erkennen und eine effiziente psychologische und medizinische Diagnostik und Behandlung zu ermöglichen. Zugleich finden nicht nur Beobachtungen am Menschen statt, sondern auch die Entwicklung technischer Geräte. Um Hirnaktivitäten zu untersuchen, kommen auch Magnetresonanztomografen (MRT), wie sie auch in Radiologischen Praxen oder im Krankenhaus genutzt werden, zum Einsatz. Im MPI arbeiten Physiker, Musikwissenschaftler, Linguisten, Psychologen und Mediziner eng zusammen.

Im MPI werden keine Untersuchungen im herkömmlichen Sinne durchgeführt. Die Untersuchungen haben immer das Ziel, die Hirnfunktionen des Menschen, deren Beeinflussung und Auswirkungen zu erlernen. Wer älter als 18 Jahre ist, kann sich als Proband (Testperson) zur Verfügung stellen. Bestimmte Aktivitäten der Probanden und deren Verhaltensweisen werden genauer unter die Lupe genommen, um zu erklären, was da in unserem Kopf passiert oder warum einige Menschen verschiedene „Dinge“ anders wahrnehmen als andere. Und wie genau funktioniert das eigentlich mit dem Sprechen?

Der Besuch der Institution war eine unglaubliche Erfahrung für mich. Ich besuchte die Kurse MRT und Learning by doing. Das heißt, unserer kleinen Gruppe von 15 Mädchen und einem Jungen wurde die schon komplizierte Wirkung und Funktion des Magnetresonanztomografen erklärt. Das war echt schwere Physik und ich als Schülerin der 8. Klasse hatte manchmal ganz schön zu kämpfen. Die meisten TeilnehmerInnen waren SchülerInnen der 11. und 12. Klasse und kamen aus ganz Sachsen. Trotzdem hatte ich genauso viel Spaß wie die anderen, denn wir haben uns gar nicht lange mit dem Verstehen aufgehalten, sondern gleich probiert, angeschaut und gemacht! Nie im Leben hätte ich gedacht, dass ein Magnetfeld so stark sein kann. Die „Röhre“ hatte 3 Tesla (zum Vergleich, unsere Erde hat nur 0,4 Tesla) und die induzierten Ströme sorgten dafür, dass man z.B. eine Aluminiumplatte nur sehr schwer gegen das Feld drücken kann. Puh! Work-out im MRT-Raum!

Eine Teilnehmerin hatte den Kopf voll Haarnadeln. Deshalb durfte sie leider nicht so nahe an die Röhre heran. Abschließend untersuchten wir Obst von innen, ohne es aufzuschneiden. J Nach einer kurzen Mittagspause ging es weiter. Ich durfte mich als Probandin testen und ein Brett für eine bestimmte Zeit in Waage halten, was ich mit 13 Sekunden von allen am besten meisterte. Auch an einer X-Box durfte ich einen Hammer schwingen und Bogen schießen. Wie uns die Doktoranden mitteilten, macht das vor allem alten Menschen viel Spaß und sie verbessern ihre Motorik und den Gleichgewichtssinn. Aber auch wir Jungen hatten viel Spaß, ich fand es sehr schade, dass der Tag so schnell vorbei war, denn ich hätte gerne mehr gemacht. Abschließend habe ich festgestellt, dass die vorgestellte Arbeit im MPI sehr spannend und interessant ist. Die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen hat mit sehr gut gefallen. Es war ein super Tag und hoffentlich habe ich auch euer Interesse geweckt und ihr besucht das MPI im kommenden Jahr.

 

Annalena Hänzka war im Vermessungsbüro Schuster

Ich habe gelernt, wie man Grundstücke vermisst bzw. mit dem Messgerät umgeht. In einem Gespräch mit dem Chef wurde ich über den Beruf an sich informiert.

 

Rebecca Brendler war auf der Entbindungsstation im Krankenhaus Eilenburg

Ich wurde über den Beruf Hebamme und deren Aufgaben informiert, habe den Kreißsaal besichtigt, war beim Anlegen und Auswerten eines CTG`s sowie der Untersuchung einer Schwangeren dabei.

 

Elea Eckert verbrachte den Tag in der Fraueninitiative (FIT)

Ich habe mit Kindern gebastelt, nachdem ich das Bastelzeug vorbereitet hatte. Gefallen haben mir die netten Mitarbeiter und das kreative Arbeiten.

 

Jonas war beim Torgauer Maschinenbau

Ich habe dort Einblick in zwei Teilbereiche bekommen, konnte mich aber praktisch nicht beteiligen, daher war es relativ langweilig.

 

Paul Westphal war in Leipzig bei der Allianz

Wir hatten eine Hausführung und bekamen Einblick in die verschiedenen Arbeitsrichtungen. Es ist eine Weiterempfehlung wert.

 

Elias Rost war bei BMW im Teilelager, um zu sehen, wie dort ein Job abläuft

Es war eine monotone Arbeit und niemand hatte Lust, irgendetwas zu machen. Trotzdem empfiehlt er jedem, sich auch mal so etwas anzusehen.

 

Pauline Rieger besuchte den Hörpunkt Torgau

Ich hatte sehr viel Freude und Spaß beim Anfertigen eines Ohrstücks, dem Zuschneiden von Schläuchen, dem Auseinandernehmen von Hörgeräten und wurde über den Werdegang einer Akustikerin informiert.

 

Elian arbeitete in der Stadtbibliothek Torgau

Vormittags habe ich neue Bücher ins System aufgenommen, Bücher in Regale einsortiert. Nachmittags durfte ich an der Ausleihe sitzen, weitere Bücher einsortieren und Leuten helfen, die auf der Suche nach Büchern, DVDs und Hörbüchern waren.

 

Maurice war in der Mohren-Apotheke in Torgau

Dort wurde ich über die einzelnen Aufgabenbereiche bzw. Berufe in der Apotheke informiert. Ich habe dann noch einen Rundgang gemacht.

 

Tim Eichler besuchte das HED

Meine Aufgaben waren das Erstellen von Bilddokumentationen am Computer und Computerarbeit.

 

Max Wagner verbrachte den BIT beim Torgauer Maschinenbau

Im Konferenzraum wurden wir über das Duale Studium zu diesem Fachgebiet aufgeklärt. Anschließend wurden uns die Aufgabenbereiche von den Konstrukteuren und dem IT- Chef gezeigt. Danach folgte eine Führung durch das Werk. Abschließend kann man sagen, dass es ein lustiger Tag beim TMB war.

 

Leon Winkler drückte noch einmal die Schulbank in der Grundschule in Dommitzsch

Ich durfte mit einem Schüler meiner Parallelklasse zusammen den Sportunterricht vorbereiten und auch ausführen. Das hat mir sehr viel Spaß gemacht und es war ein toller Tag mit den Lehrern zusammenzuarbeiten.

 

Lavinia besuchte ebenfalls eine Grundschule in Beilrode

An diesem Tag habe ich bei der 1. bis zur 4. Klasse am Unterricht teilgenommen. Dabei wurde ich in das Unterrichtsgeschehen mit einbezogen, wobei ich lernte, dass es verschiedene Möglichkeiten gibt, den Schülern Aufgaben zu verdeutlichen. Weitere Aufgaben waren das Basteln mit den Kindern, Spiele spielen und die Kinder beaufsichtigen.

 

Laura Melzer arbeitete im Haus der Presse Torgau

Ich bekam eine Führung durch das Haus und mir wurden die einzelnen Aufgaben der jeweiligen Berufe vorgestellt. Zudem wurden mir die Inhalte des Berufes Mediengestalter nähergebracht, was ich sehr informativ und interessant fand. Im Großen und Ganzen war dieser Tag für mich sehr informativ, teilweise jedoch etwas langweilig und monoton.

 

Frances Quentmeier besuchte das BMW- Werk in Leipzig

Hauptsächlich verbrachte ich diesen Tag in der Lackiererei. Mir wurde das Dualstudium vorgestellt sowie alle Maschinen beschrieben. Außerdem durfte ich ein Gespräch mit den Azubis führen sowie einer Werksführung beiwohnen.

 

Anna Käseberg verbrachte den Tag in der Grundschule Beilrode sowie in dem Hort Beilrode

Dieser Tag war eine tolle Erfahrung –  alle Lehrer und Kinder waren offen und freundlich. Diesen Tag möchte ich auf jeden Fall noch einmal wiederholen. Der Beruf ist sehr zu empfehlen.

 

Jessica Meißel war im Dentallabor Torgau

Ich durfte bei der Herstellung und Bearbeiten von Kunststoffzähnen, Kronen, Teleskopen, Brücken und Prothesen zuschauen. Anschließend durfte ich Drähte formen und unterhielt mich mit dem Zuständigen über Technik, Verdienst, Ausbildung und Verknüpfungen.

 

 

Exkursion in den Filmpark Babelsberg

Wie in jedem Jahr fuhren die 6. Klassen gemeinsam mit ihren Klassenlehrern zum Wandertag in den Filmpark Babelsberg. Dieses Jahr erwarteten die Schüler einzigartige Attraktionen wie das 4D-Kino mit dem Film „Wall of China“ oder einfach nur das Bootfahren durch einen schönen Park. Auch der Blick hinter die Kulissen von „GZSZ“ war sehr interessant. Am Ende gab es noch eine einmalige Stunt-Show, die von Musik- und Spezialeffekten begleitet wurde und den ganzen Aufenthalt abrundete.

Annabell und Johannes, 6c

„LUTHER in MIR – Eine Hommage“ als Theatergastspiel in Potsdam und Berlin

 

Als wir 2011 begannen, das 1. Drehbuch für „LUTHER in MIR“ zu schreiben, dachte keiner von uns daran, dass wir einmal auf einer richtigen Theaterbühne spielen werden. Höchstens eine Vision, deren Erfüllung in den Sternen stand. Am vergangenen Wochenende jedoch erlebten wir, 73 Mitwirkende des Johann-Walter-Gymnasiums, der Kreismusikschule „Heinrich Schütz“ und der „Lebenshilfe Torgau e.V.“, diesen Höhepunkt in Potsdam und Berlin. Auf Einladung des Förderkreises für  Kirchenmusik Kleinmachnow hatten wir die Möglichkeit, im Evangelischen Gymnasium Hermannswerder Potsdam, in der Paulus-Kirche Berlin-Zehlendorf und im Augustinum Kleinmachnow unsere Inszenierung „LUTHER in MIR – Eine Hommage“ aufzuführen. Zum 1. Mal gingen so viele Kinder und Jugendliche aus 6 unterschiedlichen Klassenstufen und unsere Mitspieler aus der Lebenshilfe auf gemeinsame Reise, waren doch bislang unsere auswärtigen Auftritte der Theatergruppe höchstens auf kleine Szenen mit wenigen Schülern anlässlich des Tages der Sachsen beschränkt.  Gleichsam galt es, das umfangreiche technische Equipment und alle Instrumente unbeschadet nach Berlin zu transportieren und mehrmals auf- und abzubauen, eine logistische Herausforderung, die nur mit der Unterstützung des gesamten Teams bewerkstelligt werden konnte. Aber unser Aufwand hat sich mehr als gelohnt. Bereits am Freitagabend, nach der Aufführung in der Paulus-Kirche, freuten wir uns sehr über die Wertschätzung, welche uns von dem Publikum entgegengebracht wurde. Samstagvormittag, nach dem gemeinsamen Frühstück in der Jugendherberge Wannsee, genossen wir reichlich 2 Stunden Freizeit im Zentrum Berlins, um danach 14 Uhr im Augustinum unsere letzte Inszenierung vorzubereiten. Wir trafen auf einen Theatersaal, der uns mehr als in Erstaunen versetzte. Die Mädels waren zuvorderst von den herrlichen Garderoben, die Jungen von dem Regieraum und den technischen Bedingungen begeistert. Und alle gemeinsam von dem leckeren Catering, das eigenhändig von unserem Schulleiter, Herrn Nowack, und seiner Frau für uns bereitgestellt wurde. 18 Uhr begannen wir zu spielen. Alle Mitwirkenden – Schauspieler, Sänger, Instrumentalisten, Tänzer, Techniker – waren hochmotiviert und zelebrierten ihre Performance. Auf der Bühne, aber selbst auch hinter ihr erlebten wir ein Gefühl hoher Professionalität, des gemeinsamen glücklichen Interagierens, des  Über-sich-Hinauswachsens.

Niclas Winkler, unser Martinus Luther, sagt:    „Ich finde, ich kann im Namen aller Beteiligten sprechen, dass  Berlin ein absoluter Erfolg war. Lief bei der ersten Aufführung in dem evangelischen Gymnasium nicht alles nach Plan, haben wir uns somit nur noch mehr angespornt gefühlt, in den beiden folgenden Aufführungen zu zeigen, welches wunderbare Theaterstück Frau Dr. Hönicke mit uns auf die Beine gestellt hat. Man hat uns sicherlich angemerkt, dass wir nicht einfach nur stupide auswendig gepaukte Texte wiedergeben, sondern unsere Rolle lebten. Wir waren für 2 1/2 Stunden zum Beispiel Luther, Cranach oder Johann Walter. In jedem Beteiligten, sei es Betreuer oder Schauspieler, konnte man die Begeisterung spüren, die unser Theaterstück zu etwas ganz Besonderem macht. Es hat mir große Freude bereitet, Luther zu spielen und mit den anderen zu interagieren, außerdem hat mich unser Theaterwochenende  wieder um einige wertvolle  Erfahrungen reicher gemacht. Ich möchte mich noch einmal bei Frau Dr. Hönicke für ihr Engagement bedanken und dafür, dass sie mir die Rolle und den Mut zugesprochen hat. Ich glaube von alleine hätte ich diese Rolle nicht gewählt. Es hat mein Leben unglaublich bereichert, seien es neue Freundschaften oder die Stärkung meines Selbstvertrauens. Man will es ja eigentlich nie zugeben, aber ich werde die Schule vermissen und einige Lehrer, unter anderem Frau Dr. Hönicke, denn es gibt sehr wenige Lehrer, die so viel Herzblut in Projekte stecken, dass man nur den Hut ziehen kann. Dafür möchte ich mich bei ihr bedanken. Ich würde mich sehr freuen, wenn noch Aufführungen folgen würden, auch über meine Schulzeit hinaus. Wer weiß, wo mich mein Weg hinführt. Vielleicht studiere ich Lehramt und komme mit etwas Glück auch an das JWG zurück.“

Das Kammerorchester „Anima musica verbi“ – Die musikalische Seele des Wortes – unter der Leitung von Ina Bär verband mit Eleganz und Erhabenheit durch die eigens von ihr komponierte Musik die unterschiedlichen Sequenzen der Handlung. Alle Mitwirkenden verinnerlichten die Töne für ihr Agieren, sogen diese auf und wurden von ihnen getragen.

Ina Bär: „Es war wirklich ein sehr schönes Miteinander und das, welches ich musikalisch als Grundform fugatisch komponiert hatte, wurde in diesen letzten Tagen wahrhaftig und leibhaftig zur Fuge, in dem Gefügtsein jeder einzelnen Stimme, jeder einzelnen Persönlichkeit in seiner ganz eigenen Form, ohne sie im Miteinander aufgeben zu müssen, sondern im Gegenteil sich stärkend in einer hohen Belebung erfahren zu können. Das war wohl der größte Lohn. Es war mir eine große Freude, mit dabei gewesen zu sein, miterlebt zu haben, wie die Kinder und Jugendlichen an den Aufgaben über sich hinausgewachsen sind!“

 

Lucie Hornauer, Klasse 11, JWG

Joe-Polowsky-Gedächtnislauf 2016

Ablauf Joe-Polowsky-Gedächtnislauf – Freitag, 03.6.2016

 

Unterrichtsschluss: nach dem 2. Block (11.20 Uhr), Pause

  1. Stunde = Vorbereitungen, Austeilen aller benötigten Materialien für die

                       Schüler (Startnummern…) durch Klassenleiter/Stellv. in den

                       Klassenräumen der Schule

ab 13.00 Uhr- Vorbereitungen- siehe Einsatzplanung (bitte eintragen)

14.00 Uhr Anmeldung der Gastläufer

14.30 Uhr ERÖFFNUNG   ALLE LÄUFER UND HELFER SIND DABEI!!!

AB 15.00 Uhr:

14.45 Uhr Erwärmung 1. Start

15.00 Uhr 1. Start – 5.+6. Klassen u. Gastläufer

15.15 Uhr Erwärmung für 2. Start

15.30 Uhr 2. Start – 7+.8. Klassen u. Gastläufer  

15.45 Uhr Erwärmung für 3. Start

16.00 Uhr 3.Start – 9.+10. Klassen u. Gastläufer

16.15 Uhr Erwärmung für 4.Start

16.30 Uhr 4. Start – 11+12. Kurse u. Gastläufer

18.30 Uhr letzter Zieleinlauf, Streckenumbau für Nachtcitylauf

Erkundung anderer Welten

Die 7. Klassen reisten in den Osterferien nach England. Obwohl es auf der 20 stündigen Hinfahrt am Montagmorgen mit dem Reisebus einige Probleme gab, wie z.B. die vierstündige Verspätung der Fähre, kamen alle gesund in den Wohnungen der Gastfamilien an und wurden mit leckerem englischen Abendbrot begrüßt.

Dienstagmorgen startete der erste Tag in London mit einer Stadttour im Bus und endete mit einer Fahrt im London Eye, dem bekannten Riesenrad am Ufer der Themse. Am Mittwoch erkundeten die Schüler nicht die Millionenmetropole, sondern den höchsten Punkt der Kreidefelsen in Großbritannien, Beachy Head, und verbrachten den größten Teil des Tages in Brighton, einem berühmten Badeort mit einem im indischen Stil errichteten Palast. Der Tag endete mit einer Führung durch die Schmugglerhöhlen in Hastings, dem Ort, in dem auch die Gastfamilien wohnten. Am Donnerstag, dem letzten Tag in England, verbrachten die Jungen und Mädchen den Tag noch einmal in London, diesmal jedoch am Nullmeridian in Greenwich, mit einer Bootstour über die Themse, der Erkundung des Tower of London und einem Rundgang durch das Globe Theatre, das für Shakespeares Stücke gebaut wurde, jedoch nicht mehr im Originalzustand erhalten ist.

Wieder in Torgau waren die Schüler am Freitagnachmittag. Damit endete die Reise nach London und den Schülern bleibt eine schöne Erinnerung.

Carolin Drubig, 7a