Unser Weihnachtstag

Endlich durfte er wieder stattfinden: der Weihnachtstag am JWG! Am letzten Schultag vor den Weihnachtsferien, dem 20. Dezember, war es soweit. Aus den 7. bis 12. Klassen hatten alle Schüler etwas vorbereitet und die Schule glich einem Weihnachtsmarkt. Es gab Spiele, Weihnachts-Parcours, Bastelmöglichkeiten, Karaoke, Kinderschminken und vieles mehr. Für das Essen und Getränke waren die 12. Klassen zuständig, die damit Geld für ihren ABI-Ball sammelten. Auch der Weihnachtsmann war natürlich da und verteilte Süßigkeiten.

In der Aula gab es am Ende ein Konzert, bei dem der Schulchor, der Nachwuchschor und die Gastschüler aus der Ukraine ihre Mitschüler mit weihnachtlichen Liedern verzaubert haben. Am Ende bekam jeder Schüler eine Orange mit auf den Weg in die Ferienzeit.

Die Meinungen der Schüler zum Weihnachtstag waren begeistert, alle freuen sich schon jetzt auf den nächsten.

Greta Möllmer, Almaa Alsaeed, 5a

Vorlesetag

Die Schüler der 6. Klassen konnten sich am 18. November von 9:30 bis 11:20 Uhr entspannt zurücklehnen, ein paar Bilder malen und nebenbei den Stimmen der sechs Mädchen lauschen, die sie zur Feier des internationalen Vorlesetages mit in die Welt der Geschichten nahmen. In drei Zweiergruppen aufgeteilt lasen die Mädels der 11. und 12. Klasse den Schülern der 6 a, b und c für jeweils 30 Minuten vor. Die ausgewählten Texte entstammten dabei Romanen, waren Kurzgeschichten oder Gedichte ganz unterschiedlicher Themen, manche davon sogar selbst geschrieben. Durch eine kurze Daumenabstimmung in den Klassen ließ sich durchweg positives Feedback erkennen: Alle Daumen waren in die Höhe gestreckt. Und auch für die Leserinnen war dies eine schöne neue Erfahrung. Der Vorlesetag hat also durchaus das Potenzial, zu einer Tradition zu werden. Allerdings gab es noch einen weiteren Höhepunkt für einige Schüler der 6. Klassenstufe, denn 6 Schüler hatten sich qualifiziert, an einem Vorlesewettbewerb im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages teilzunehmen. Während sich ihre Mitschüler in die unendlichen Weiten der Geschichte entführen lassen durften, begaben diese sich in die Bibliothek und mussten dort versuchen, selbst eine Jury zu überzeugen. Dafür lasen die Schüler zuerst einen Ausschnitt aus einem selbstgewählten Buch, wobei die Wahl der Bücher nicht unterschiedlicher hätte sein können. So waren von Erich Kästner bis J.K. Rowling verschiedene Autoren mit vertreten. Nach diesem Teil des Wettbewerbs wurde es für die Vorlesenden aber etwas kniffliger. Nun mussten sie nämlich einen Fremdtext vortragen. Alle Schüler haben sich sehr viel Mühe gegeben, aber die Jury überzeugen konnten schlussendlich Marie Horn, Lorenz Haase und Julius Braune. Bei der Siegerehrung bekam jeder Teilnehmer einen Buchgutschein für den Bücherwald. Insgesamt war dies für unsere Sechstklässler, ob sie nun Zuhörer oder Vorleser waren, ein gelungener Tag, den hoffentlich auch die folgenden Jahrgänge noch erleben dürfen.

Lea und Nora, 12

Töpfern

Am 15. November 2022 um 13.45 Uhr wurde am JWG getöpfert, was das Zeug hält. Wir trafen uns in einem Unterrichtsraum, in dem vor unserer Ankunft die verschiedenen Modellierwerkzeuge und große Mengen Ton für uns bereitgestellt worden waren. Als wir alle mit einem großen Stück Ton versorgt waren, durften wir beginnen. Vorgegeben wurde nichts, es gab nur Vorschläge für die, die noch nicht wussten, was sie herstellen wollen. Zu diesen Vorschlägen gehörten: ein kleines Engelchen, Weihnachtsbäume und Anhänger.                  

Manche hatten aber auch andere, echt kreative Ideen. Um 15 Uhr verabschiedeten sich die meisten. Alle gingen fröhlich und mit nicht mehr ganz so sauberen Händen nach Hause.

Am 29.11.2022 trafen wir uns zum zweiten Mal im Raum 153, um unsere Meisterwerke noch zu glasieren. Vereinfacht gesagt handelt es sich beim Glasieren um das Aufbringen einer glasähnlichen Lackschicht oder Farbe durch Hitze. Wir hatten die verschiedensten Farben zur Auswahl, die alle eigenartige Namen hatten, wie Sonnenfeuer oder Citronella, was letztendlich beides verschiedene Gelbtöne waren. An dieser Stelle möchten wir uns bei Frau Stöber (Schulclub) und Frau Hinkelmann, die uns alle wichtigen Sachen, die man zum Töpfern braucht, vom Ton bis zu den Farben, bereitgestellt hat, bedanken. Und beiden für ihre Hilfsbereitschaft hinsichtlich guter Ratschläge und kreativer Ideen.

Hermine Görlitz & Samanta Bernd 8b

It´s Tea Time

Am 28.11.2022 fanden sich alle Fünftklässler zusammen mit ihren Englischlehrern im großen Musikraum ein, um eine englische Tea Party zu feiern. Zuerst erfuhren wir etwas zum Ursprung der Tea Time. Danach folgte ein Quiz, bei dem wir Punkte für unsere Tische sammeln konnten, wenn wir die Fragen richtig beantworteten. Auch Mr. Bean war da: Alle schauten sich ein Filmchen an und konnten ebenso Punkte sammeln.

Dann endlich durften die Kinder all ihr Selbstgebackenes probieren und staunen, wie es schmeckte. Von Plätzchen, Kuchen, Scones und natürlich Tee war alles dabei. Anschließend konnte man Kreuzworträtsel lösen, Spiele spielen und sich einen typischen englischen Doppelstockbus in 3D bauen. Als alle gebastelt hatten, war die Siegerehrung, zu gewinnen gab es: Puzzle und Gummibärchen. Dann war die Party auch schon zu Ende, jeder bekam zur Erinnerung noch ein Lesezeichen mit englischen Sehenswürdigkeiten und der Aufschrift „Tea-Party 2022“.

Greta Möllmer, 5a

Halloweenparty unserer 6. Klassen

Am 02.11.2022 hatten unsere Englischlehrer und auch andere Lehrer wieder eine Party für uns geplant: HALLOWEEN               
Aufgeregt rannten wir nach dem Unterricht in die Räume, in denen wir uns umziehen konnten. Schminksachen raus und los ging’s! In der halben Stunde, in der wir Zeit hatten, wirbelten wir durchs Zimmer, zogen uns um, schminkten uns gegenseitig.                                                                                    
Dann ging es los. Zuerst lösten wir ein kleines englisches Rätsel und schauten dazu den Anfang des ersten Harry-Potter-Films. Waren die Rätsel gelöst, ging es weiter, die Kostüme und das Essen zu bewerten. Das beste Kostüm gewann einen Büchergutschein.

Während der Auszeichnung des Essens saßen wir schon gierig davor und uns lief bei diesem leckeren Anblick das Wasser im Mund zusammen. Endlich ran ans Buffet! Alles sah zum Anbeißen aus. Viel zu schnell waren wir satt. 

Uns wurden tolle Angebote zum Spielen gemacht, z.B. Sticker herstellen, ein selbst gemachtes Brettspiel, Körbe werfen. Dann war es auch schon zu Ende, wir zogen uns um und versuchten, das Kunstblut aus unserem Gesicht zu bekommen, was nicht so gut funktioniert hat.

Vielen Dank an die mitwirkenden Lehrer. So wie im letzten Jahr hat es uns sehr gefallen.

Clara Schröder 6a

Meinungen zu Halloweenparty

„Mir haben die verschiedenen Spiele wie Bingo oder Rätsel gefallen. Das Essen war sehr lecker.“ Melina

„Es gab eine Kostüm-Wahl, wo wir von uns aus gesehen das beste Kostüm wählen konnten. Danach durften wir das beste Essen wählen und es gab tolle Spiele. Also es war eine tolle Party. Am Anfang haben wir auch noch den Anfang vom 1. Harry-Potter-Film geguckt und dazu ein Quiz gemacht.“     Pia

„Mir hat es gefallen, wie cool sich die Lehrer verkleidet haben.“  Jason

„Es war sehr schön, das Buffet war ziemlich toll. Dass auch die Lehrer verkleidet waren, war ein Highlight. Ich persönlich würde sehr gerne nochmal hingehen.“  Mariella

„Die Halloween-Party war sehr aufregend und lustig. Alle hatten gruselige Kostüme an. Am besten fand ich das Film-Quiz und das Essen, denn es gab ein großes Buffet mit vielen Leckereien.“  Jamie

„Ich fand die Halloween-Party gut, alle hatten schöne Kostüme an und das Essen war lecker. Leider war dar Film auf Englisch, das fand ich nicht so gut.“  Karl

„Ich fand gut, dass man sich verkleiden konnte, Preise bekommen konnte, es leckeres Essen gab, dass man Spiele spielen durfte und Spaß haben konnte. Das einzige nicht so Schöne war, dass die Party nicht so lange ging.“  Henriette

Schülerlabor „Science on Tour“

Gentechnologie und die Veränderung von Erbsubstanzen und damit einhergehend der DNA spielen in unserer heutigen Zeit eine immer größere Rolle. Der Traum eines perfekten Menschen oder die Heilung von bisher tödlichen Erbkrankheiten sind vermutlich bald nicht nur noch Visionen. Doch wie ist all dies möglich? Wie gelangt man überhaupt an die DNA, welche eigentlich gut geschützt im inneren unserer Zellen vorliegt?

Genau mit dieser Frage konnten sich einige Schüler der 12. Klassen am 05. Oktober im Ramen des Projektes Mobiles Schülerlabor „Science on Tour“ beschäftigen. Alles lief dabei unter dem großen Titel „Erbsubstanz zum Anfassen – DNA-Isolierung aus Obst und Gemüse“.

Das Projekt begann dabei mit einer kleinen Auffrischung von biologischen Grundbegriffen. Wichtige Fragen waren dabei: Wo befindet sich die DNA? Welche Schutzmechanismen müssen wir zerstören um an die DNA zu gelangen? Wie ist die DNA eigentlich aufgebaut?
Doch diese mussten nicht alleine beantwortet werden, denn die Schüler wurden dabei von Experten aus der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg unterstützt, welche auch im weiteren Verlauf des Projektes steht’s zur Verfügung standen und uns tatkräftig unterstützen.
Um die DNA schlussendlich zu isolieren musste erst einmal über die Vorgehensweise aufgeklärt werden, denn schließlich sollten Zellwand, Zellmembran und Kernmembran zerstört werden, jedoch nicht die DNA selbst. Dies funktioniert mittels mechanischer (schneiden, mixen, mörsern), chemischer (Zugabe von Spülmittel und Salzen) und biologischer Methoden (Veränderung von Temperaturen).
Danach hieß es dann bereits Schutzkittel anziehen, Schutzbrillen aufsetzen und anfangen zu Experimentieren. Damit das Ganze jedoch übersichtlich bleibt und jeder die Chance hat etwas beizutragen wurden Gruppen von 2-3 Personen gebildet, welche jeweils das Experiment durchführten. Bevor es jedoch zum praktischen Teil ging wurden erst noch alle Materialien überprüft, denn schließlich waren da Sachen dabei die man aus dem Schulunterricht vorher nicht kannte (z.B. ein Magnetrührer, eine Impföse, ein Rührfisch…). Und dann ging es auch schon los, es wurden verschiedene Lösungen angesetzt, Früchte zerkleinert, Wasserbäder angesetzt, Flüssigkeiten mit Eis heruntergekühlt und schlussendlich filtriert. Nun musste die Lösung nur noch mit Ethanol versetzt werden und die DNA, welche in der oberen Phase zu sehen war „gefischt“ werden.

Am Ende des Projektes konnte jeder Schüler diese DNA mitnehmen und hatte so eine schöne Erinnerung an diese eher außergewöhnlichen und sehr erlebnisreichen Schulstunde.

Elli Krieg, 12 ch1

 

Klassenfahrt nach Grünheide

Am Montagmorgen (dem 05.09.2022) starteten wir, die Klassen 6a-c, 8:00 Uhr mit den Bussen nach Grünheide. Sport und gesunde Ernährung lautete das Thema unserer Klassenfahrt. Gegen Mittag kamen wir dort an. Sachen ins Zimmer geschafft und gleich ging es los: Wandertour durch den naheliegenden Wald.

Einer unserer schönsten Ausflüge war der in das Bergwerk. Wir bekamen eine Führung inklusive Fledermaus. Uns wurde eine große Höhle gezeigt, die in verschiedensten Farben leuchtete. Ebenso schön fanden wir den Kletterwald, auch wenn einige Höhenangst hatten. Versucht hat es aber jeder.

Zum Thema Sport und gesunde Ernährung gehört natürlich auch das Selbermachen von gesunden Snacks. Zusammen haben wir Fladenbrot und Haferriegel gebacken.  Auch Gemüsesticks durften nicht fehlen.

Trotz des regnerischen Wetters am Donnertag hatten wir unseren Spaß. Ein kleines Tischtennis-Turnier unter Schülern und Bogenschießen ließen uns das unschöne Wetter vergessen. Am Abend noch eine Disco bis 22 Uhr und nach einer kurzen Nacht ging es schon zurück nach Torgau.

Ich glaube, das kann ich im Namen aller 6. Klassen sagen: Uns hat es sehr gefallen und wir bedanken uns bei den Klassenlehrern und den Eltern, die uns begleitet haben.

Clara Schröder 6a

Endlich mal was Positives

Die Schüler/-innen der Klassenstufe 8 hatten am 26.09.2022 die Möglichkeit, an einer Veranstaltung zur Prävention vor einer HIV-Infektion teilzunehmen. Die Lesung aus dem Buch „Endlich mal was Positives“ von Matthias Gerschwitz traf auf Halbwissen oder Nichtwissen der Teilnehmenden.

Der Aufbau der Lesung und die Atmosphäre in der Aula des JWG sprachen das Publikum an. Bei niemandem kam Langeweile auf. Der Erzähler vermittelte viele Informationen über den Virus, die Entstehung der Krankheit, sein Leben mit der Erkrankung, seine Rückschläge, und die Fortschritte der Medizin von der Entdeckung der AIDS Krankheit bis heute, wodurch es Spaß gemacht hat, ihm zuzuhören. Von den Erzählungen der positiven und negativen Seiten seines Lebens als Betroffener waren einige positiv überrascht, also davon, dass man trotz einer unheilbaren, früher meist tödlich endenden Krankheit, heute mit entsprechenden Medikamenten ein ausgefülltes und glückliches Leben führen kann.

Alle verließen die Aula mit einem positiven Fazit: IMMER AN DIE POSITIVEN DINGE IM LEBEN DENKEN!

Hier noch ein paar Meinungen unserer Mitschüler:

Die Atmosphäre war – trotz der kalten Aula – sehr angenehm, der Autor hat sehr offen über sein Leben geredet. (Johanna)

Ich fand die Veranstaltung gut, weil es mir auch mehr über die Krankheit und das Leben mit ihr gezeigt hat. Es ist gut zu wissen, wie es mit der Krankheit ist. (Jannis)

Vor dem Vortrag hatte ich viele Fehlinformationen, jetzt weiß ich es besser. (Helena)

Ich finde es gut, dass er uns über HIV informiert hat und über die Ansteckungsgefahren. (Karl)

Die Veranstaltung war gut, weil man auf der einen Seite erfahren hat, dass es möglich ist, damit gut klarzukommen und normal weiterzuleben, aber auf der anderen Seite auch, was dabei für Probleme auftreten. (Emilia)

Ich persönlich hatte noch viel falsches bzw. veraltetes Wissen über Aids, weshalb ich manchmal sehr überrascht war. (Sophie)

Es war interessant, einen Menschen zu treffen, der es selbst erlebt hat, und seine Erfahrungen zu der Krankheit zu hören. Außerdem war es sehr gut, dass er noch was zur Geschichte, Auswirkungen und Folgen der Krankheit erzählt hat. (Therese)

Es war gut, dass es so eine Veranstaltung gab. Ich fand es spannend, wie der Mann sein Privatleben sehr vielen Leuten anvertraut hat und seine Geschichte mit der unheilbaren Krankheit so offen erzählt hat. Dieser Mann hat trotz seines Schicksals bei dieser Präsentation gelacht. (Sarah)

Es hat Spaß gemacht, ihm zuzuhören. (Sarah)

Finja, Johanna, Klasse 8a

Klassenfahrt nach Irland

Alles beginnt am 20. Juli 2022 am Terminal 1 des Berliner Flughafens. Mit dabei sind wir, Schüler*innen der Klasse 9c, 8 Schüler*innen aus anderen Klassen sowie Frau Rüthrich, Frau Winkler und unsere Klassenlehrerin Frau Ziegler. Das erste Hindernis wartet bereits bei der Gepäckabgabe, an der wir uns stundenlang die Beine in den Bauch stehen. Nach dem Überwinden der Sicherheitskontrolle und des Boarding geht es auch schon los. Der angenehme Flug von etwa zwei Stunden wird von allen mit Leichtigkeit gemeistert. Zur Erleichterung aller Mitreisender sind unsere Koffer heil in Irland angekommen.

Die ersten Schritte in Dublin führen uns zu einem Reisebus, der uns die Hauptstadt des wunderschönen Landes näherbringt. Nach zweieinhalb Stunden einer informationsreichen Stadtrundfahrt kommen wir an unserem Schlafplatz für die nächsten 4 Nächte an: Es ist das sehr farbenfroh gestaltete Abbey Court Hostel.

Am Donnerstag besuchen wir die Causey Farm, einen Ort, der die schöne, natürliche Seite Irlands zeigt. Den ganzen Vormittag genießen wir die frische Landluft und beobachten die Vielzahl an Tieren. Wir kommen in den Genuss, unser eigenes Brot zu backen und fahren mit Tretbooten auf einem kleinen Teich. Am Nachmittag besuchen wir den Hill of Tara und genießen den Ausblick.

Am Freitagmorgen geht es gleich mit einem Spaziergang in das Epic Museum los. In diesem wird die Einwanderungsgeschichte Irlands auf moderne und spielerische Weise dargestellt. Anschließend entscheiden sich einige Schüler*innen der Klasse, durch die Temple Bar zu schlendern. Die vielen farbenfrohen und bunt gestalteten Geschäfte wirken sehr beeindruckend auf uns.

Am letzten Tag vor der Abreise besuchen wir vormittags berühmte Hügelgräber. Während unserer Führung, die komplett in englischer Sprache erfolgt, beginnt es plötzlich in Strömen zu regnen. Klitschnass und frierend suchen wir uns so schnell wie möglich einen Unterstand. Nachdem wir eine kleine Pause eingelegt haben und jeder wieder trocken ist, geht es weiter zu unserem nächsten Abenteuer, wir werden in zwei Gruppen aufgeteilt und dürfen eins dieser Hügelgräber von innen besichtigen. In diesem Grab ist es kühl und stockdunkel. Später an diesem Tag besuchen wir noch die Küste. Es ist etwas neblig und sehr stürmisch, doch die atemberaubende Aussicht ist es wert.

Am Sonntag geht es wieder zurück nach Hause, der Flughafen in Dublin ist anders als in Deutschland, er ist bei Weitem nicht so überfüllt und alles geht sehr schnell. Bis zu unserem Flug haben wir also noch 2 Stunden Zeit, in denen wir einfach nur gelangweilt warten. Der Flug ist wie bei der Anreise für keinen ein Problem. Wir haben sogar das Glück, einen bezaubernden Sonnenuntergang zu betrachten, bis wir wieder in Deutschland landen. Und so wie es in Berlin am Terminal 1 startete, so endet es wieder in Berlin am Terminal 2.

Die Klassenfahrt nach Irland war ein wunderschönes Erlebnis, wir alle hatten zusammen sehr viel Spaß und haben die Zeit genossen. Wir möchten uns bei Frau Ziegler und allen anderen Beteiligten bedanken, dass sie uns diese Reise ermöglicht haben.

Jasmin Martini & Leonie Weber

Auszeichnungsfahrt Belantis 2022

Der rot-grüne Waggon der Achterbahn fährt quietschend ein. Die Gesichter der Passagiere sagen alles, was ich gar nicht wissen will. Aufgerissene Augen, gerötete Wangen, eine Hand vor den Mund geschlagen und dazu zerzauste Haare. Ich muss schlucken, denn ich stehe ganz vorn in der Reihe. Was habe ich mir dabei gedacht? Das Fuhrwerk knattert und der Waggon kommt neben mir und meinen Freunden langsam zum Stehen. Die vier Mädels steigen mit wackeligen Beinen aus, aber lachen euphorisch. Während ihr Puls sich jetzt wieder beruhigen wird, fängt der meine immer und immer mehr an zu rasen. Ich glaube, ich will das nicht, ich kann das nicht! Doch einen Rückzieher kann ich jetzt nicht mehr machen. Meine Freunde steigen bereits mutig ein, es wäre viel zu peinlich, jetzt einfach wieder umzudrehen. Bevor ich noch weiter überlegen kann, greift eine Hand nach meinem Arm und schon werde ich in den Sitz gerissen. Ich habe ein mulmiges Gefühl, als ich die Sicherheitshalterung zu mir nach unten ziehe, bis sie fest an meinem Körper sitzt. Als der Waggon ruckend losfährt, kralle ich meine Nägel in das Polster, werfe meiner Freundin links von mir einen geschockten Blick zu – den sie mit einem Zwinkern erwidert – und fluche innerlich. Was mache ich hier? Warum bin ich so dumm? Mit jedem Meter, den der Waggon steil an Höhe zunimmt, schlägt mein Herz noch ein bisschen schneller. Wir kommen ganz oben an und von meiner Position aus sehe ich nichts außer den Himmel und die weit entfernten Umrisse einer Siedlung. In diesem Moment empfinde ich nichts anderes als blanke Angst. Plötzlich fällt der Waggon nach vorn, wir rasen auf den Erdboden zu. Ein lauter Schrei löst sich aus meiner Kehle, ein unbeschreibliches Gefühl legt sich in meinen Bauch und ich kneife reflexhaft die Augen zusammen. Wahrscheinlich leide ich an einer Überdosis Adrenalin. Dann werden wir nach rechts gerissen. Ein paar weitere Kurven, Loopings und Erhebungen folgen. Schließlich frage ich am Ende der Fahrt: „Wollen wir noch einmal?“

Am Dienstag, dem 06.09.2022, fuhren die Schüler*innen des Johann-Walter-Gymnasiums zusammen mit vier Lehrer*innen in den Belantis-Vergnügungspark nahe Leipzig, wo sie den Tag an den zahlreichen Fahrgeschäften, Attraktionen und Essensständen verbrachten. Ausgewählt wurden die 78 Schüler*innen aufgrund ihres besonderen schulischen sowie außerschulischen Engagements. Dazu zählen unter anderem hervorragende Noten, gewonnene Wettbewerbe und die Teilnahme an Projekten wie der Theateraufführung von „system fatal“, der BeLL von Tabea Wenselau und Maren Bolduan. Denn besonderer Fleiß muss natürlich belohnt werden. Möglich ist diese jährliche Auszeichnungsfahrt durch den Förderverein des Gymnasiums, welcher die Busfahrt, die Eintrittsgelder und einen Essensgutschein in Wert von 5 € für alle Schüler*innen und Lehrer*innen vollständig spendierte.

Eine befragte Schülerin betrachtet den Tag als „schöne Abwechslung zum Schulalltag und Motivation, sich zu engagieren“, eine andere als „tolle Möglichkeit, zusammen mit seinen Freunden Spaß zu haben und den Schulstress sowie die Ernsthaftigkeit des Alltags mal abzulegen“.

So ist das Erlebnis für die Gymnasiast*innen eines der Highlights des Schuljahres und die Tradition sollte auch in der Zukunft nicht verloren gehen. 

Lea Ziegenhorn, 12eth1