Ich schenk dir eine Geschichte

Einen ersten Höhepunkt im neuen Schuljahr, ein „Abenteuer in der Megaworld“, erlebten die Schüler der Klasse 6c im Rahmen des Deutschunterrichts. Der Weltkindertag am 20. September war der Anlass, den seit vielen Jahren von der Stiftung Lesen durchgeführten Welttag des Buches vom April nachzuholen, der wegen der Corona-Pandemie verschoben worden war. Auch stürmten die Lesehungrigen in diesem Jahr nicht den Torgauer Bücherwald, sondern führten die Aktion in ihrem Klassenzimmer durch. Die Mitarbeiterinnen der Buchhandlung hatten alles gut vorbereitet und das Material zur Verfügung gestellt, sodass alle Schüler ihren Büchergutschein einlösen und kurz darauf ihr Abenteuerbuch in den Händen halten konnten. Einige Schüler begannen sofort mit dem Lesen der spannenden Geschichte und hatten sichtlich Spaß an der gemeinsamen Lektüre auf dem Schulhof.

Kaum zu bremsen waren sie, als es darum ging, bei einem Quiz verschiedene Aufgaben zu lösen und ein Lösungswort zu ermitteln, welches natürlich einen thematischen Bezug zum Kinderbuch von Sven Gerhardt, „Abenteuer in der Megaworld“, hatte. Unter den eingereichten Teilnehmerformularen findet zeitnah eine Verlosung statt – durchgeführt durch die Buchhandlung Bücherwald.

Schüler und Lehrer bedanken sich bei allen Unterstützern dieser tollen Aktion.

Klasse 6c

Krakaufahrt 2020

Wie jedes Jahr zum Fächerverbindenden Unterricht fuhren einige SchülerInnen der 10. Klassen dieses Jahr vom 9. bis zum 12. März nach Krakau, um unter anderen das KZ Auschwitz zu besuchen und vor allem mehr über das Land Polen zu erfahren. Vorbereitet wurden wir zwei Wochen vorher, als wir uns im Ethikunterricht den Film Schindlers Liste anschauten und einen Vortag zur Geschichte Polens hörten und mehr über Dinge wie den Trompeter der Marienkirche lernten, die wir später auch in der Stadttour sahen.

Montag morgens ging es um 8 Uhr in Torgau los und nach ca. 10 Stunden Fahrzeit erreichten wir die Jugendherberge in der Innenstadt Krakaus. Danach wurden die Zimmer bezogen, jeweils 2-3 SchülerInnen in einem Raum, und wir durften am Abend die Stadt erkunden.

Am nächsten Tag fuhren wir in das Judenviertel in Krakau, durch das wir eine Führung bekamen und mehr über die Stadt und die Judenverfolgung in Polen lernten. Dort besuchten wir unter anderem eine Synagoge und sahen einige von Juden geführte Geschäfte, z.B. einen Buchladen, in dem besonders Bücher mit dem Thema Zweiter Weltkrieg verkauft wurden. Nach einer Essenspause ging die Führung weiter zum Königsschloss Wawel, wo wir eine schöne Aussicht über die Stadt hatten und dann die Wawel-Kathedrale besichtigten, die Kirche, in welcher August der Starke gekrönt wurde und in der polnische Könige und andere wichtige Persönlichkeiten begraben liegen. Zum Abschluss gingen wir auf den Markt und hörten den Trompeter der Marienkirche spielen. Diese Tradition entstand aus der Sage eines Trompeters, der die Stadt vor Angreifern warnte und dabei durch einen Pfeil starb. Die an einer Stelle abgeschnittene Melodie wird einmal in der Stunde in alle Richtungen vom Turm gespielt.

Den letzten Tag verbrachten wir im KZ Auschwitz und danach in Auschwitz-Birkenau. Zusammen starben in beiden Lagern in den Jahren 1940 bis 1945 über 2,5 Mio. Juden, Sinti und Roma, politische Feinde der Nazis und unschuldige, meist polnische Bürger. Während des Besuchs haben mehr über die Opfer in den Lagern und die Dinge, die dort geschehen sind, erfahren. Wir besuchten Gebäudekomplexe, in denen die Opfer leben mussten, Exekutionsräume und die Wand des Todes und die Stellen, an denen Krematorien standen. In manchen Gebäuden waren Bilder von Opfern, die z.B. gerade am Bahnhof ankamen und abgemagerten Menschen ausgestellt, in anderen zurückgelassene Gegenstände wie Töpfe und Prothesen. Sogar in einer Urne gesammelte Asche war in einem Gebäude ausgestellt.

Danach nahmen wir an diversen Workshops teil, um einzelne Themen noch zu vertiefen. In meinem ging es um die Verfolgung von Sinti und Roma und ihre Schicksale. In den anderen beiden ging es um die Aufgaben der Soldaten und anderer Menschen und um die Menschenexperimente von Josef Mengele.

Am Abend erreichte uns die Nachricht, dass wir am nächsten Tag aufgrund von Covid-19 und den darauffolgenden Schließungen aller öffentlicher Einrichtungen in Polen außerplanmäßig nach Hause fahren würden. Niemand war darüber begeistert, trotzdem ging es darauf schon am Donnerstag um 9 Uhr wieder zurück nach Torgau.

Clara Liegau, 10a

 

Sprachentag der 9.Klassen

Am 02.10.2019 fand der Sprachentag der 9. Klassen statt. Jeder Schüler sollte sich zuvor in drei Workshops eintragen. Ein Kriterium war, dass diese in drei verschiedenen Sprachen sein sollten. Es gab unterschiedliche Workshops in den Sprachen Italienisch, Latein, Spanisch, Russisch und Französisch.

Pünktlich zu Schulbeginn trafen sich alle Neuntklässler unserer Schule zur Begrüßung in der Aula. Dort wurde ihnen zuerst der Tagesablauf erklärt und danach wurde noch ein Eröffnungsspiel, dessen Gewinner später als Erstes ans Buffet durften, gespielt. Anschließend sind alle Schüler zu ihrem 1. Workshop gegangen. Nach dem 3. Workshop versammelten sich alle ein weiteres Mal und es wurden ein paar Worte zu den vergangenen Stunden gesagt. Danach wurde das Buffet eröffnet und alle konnten etwas von dem leckeren Essen, welches einige ihrer Mitschüler davor in Workshops zubereitet hatten, kosten.

Die meisten Schüler fanden den Sprachentag entspannt und meinten, er sei eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag gewesen. Ihnen hat es gefallen, ein paar Eindrücke zu verschiedenen Sprachen zu sammeln und manchmal sogar ein paar Sätze in der Fremdsprache zu sprechen. Viele hätten sich aber gewünscht, dass man in allen Sprachen ein bisschen mehr redet und sich mehr mit der Sprache beschäftigt. Außerdem hätten sich viele Schüler gefreut, wenn es mehr Essen gegeben hätte. Neben den Schülern hat es auch den Lehrern gefallen. Sie hatten den Eindruck, dass es den Schülern Spaß gemacht hat und haben sich sehr über die gute Mitarbeit und das große Interesse gefreut.

Zusammenfassend kann man aber sagen, dass es allen Teilnehmern gut gefallen hat und sie hoffen, dass auch die nächsten 9. Klassen diesen Tag erleben dürfen.

Nora Paul, Klasse 9b

Achtung Auto

Auch in diesem Schuljahr fand für alle 5. Klassen das Verkehrsprojekt „Achtung Auto“ statt. In Zusammenarbeit mit dem ADAC wurden den Kindern Gefahren im Straßenverkehr aufgezeigt, gleichzeitig waren bei einem Fahrradparcours Geschicklichkeit und Sicherheit auf dem Fahrrad gefragt.

Auszeichnungsfahrt ins Belantis

Unglaubliche Motivation für alle Ausgezeichneten

Förderverein des Johann-Walter-Gymnasiums ermöglichte bereits zum 6. Mal heiß begehrte Auszeichnungsfahrt

Achterbahnen, die einem den letzten Atem rauben. Schiffsschaukeln, die so manch sensiblen Magen strapazieren.
Die Auszeichnungsfahrt für die engagiertesten Schüler unserer Schule in Ostdeutschlands größten Freizeitpark Belantis war auch in diesem Jahr mehr als begehrt.

Für Klassensprecher und sich für die Belange ihrer Mitschüler nachdrücklich Einsetzende, die aktivsten Teilnehmer des Theaterprojektes, für Sportbegabte, für Wettbewerbssieger, für an verschiedenen Fächern besonders Interessierte, für all diejenigen, die unser Johann-Walter-Gymnasium zu dem machen, was es ist.

Sehr viele Schüler aus den Klassenstufen 6 bis 12 wurden in diesem Jahr von ihren Lehrern vorgeschlagen und so war jeder der 62 Plätze des größten Busses des Reiseunternehmens Schulze heiß begehrt. Geht es doch nicht nur darum, einen Tag schulfrei zu bekommen und diesen mit seinen Freunden im Freizeitpark zu verbringen. Vorgeschlagen und ausgewählt zu werden, bedeutet vor allem Anerkennung für die erbrachten Leistungen und gleichsam eine hohe Wertschätzung zu erfahren.

In Belantis angekommen, stürzten sich bereits die ersten Waghalsigen auf den Huracan, die wahrhaft durchschüttelnste Achterbahn. Diejenigen allerdings, die sich erst einmal langsam an den Adrenalinstoß gewöhnen wollten, entschieden sich für die Pyramide oder für eine andere der vielen Attraktionen.
Nach den ersten Erlebnissen, die für manche Schüler die Erkenntnis brachten, die eine oder andere Achterbahn vielleicht doch nur einmal zu benutzen, ging es zu den unterschiedlichsten Imbissständen. Unser kostenfreies Eintrittsticket enthielt auch einen Verzehrgutschein, den wir natürlich genüsslich umsetzten. Um dem Essen in unserem Magen eine Chance zu geben, dehnten wir unsere kleine Mittagspause ein wenig aus, bevor wir dann den restlichen Park erkundeten.
Doch auch dieser wunderbare Tag musste enden: so kam es, dass man sich vor der Abfahrt noch ein letztes Mal auf den Huracan traute, bevor es mit einem zwar lauthals pochenden, aber glücklich zufriedenen Herzen zurück nach Torgau ging.

Wir möchten uns im Namen aller Schüler recht herzlich bei unserer Schulleitung, unseren Lehrern und insbesondere unserem Förderverein bedanken. Er war es wiederum, der uns diese Auszeichnungsfahrt finanzierte.
Nicht nur die Schüler, die sich in diesem Jahr glücklich schätzen konnten, hoffen und wünschen sich von ganzem Herzen, dass diese Tradition noch sehr, sehr lange aufrechterhalten bleibt.

Nina Kurandt, Klasse 11 „Alle Schüler, egal ob 6. oder 12. Klasse, verstanden sich untereinander super. Ich bin sehr glücklich, dabei gewesen zu sein.“

Marius Winkler, Klasse 7: „Ich würde mich riesig freuen, wenn ich im nächsten Jahr wieder dabei sein könnte.“

Emma Mursch, Klasse 11: „Ich verbinde mit jener Auszeichnung eine hohe, bedeutsame Anerkennung und dieses erfüllt mich mit Stolz.“

Luc Peter Pampel, Klasse 12: „Dass unsere Schule Schüler zur Auszeichnungsfahrt nach Belantis einlädt, finde ich super motivierend. Danke für den schönen und erlebnisreichen Tag.“

Nils Haß, Klasse 10: „Es hat extrem viel Spaß gemacht, mit seinen Freunden zusammen bei schönstem Wetter den Park zu erkunden und die Attraktionen zu besuchen.“

Niklas Hammer, Klasse 12: „Tolle Idee, Schüler mit besonderem Engagement zu belohnen. Hat viel Spaß gemacht und ich hoffe, dass das Projekt noch viele Jahre weitergeführt werden kann.“

Elisa Pechmann, Paula Alf, Johann-Walter-Gymnasium

Grillen mit Politikern


Am Mittwoch, dem 21.08., veranstaltete die Kulturbastion Torgau ein Politiker-Grillen. Zu der Aktion waren U-18-jährige und Landtagswahlkandidaten eingeladen, jeweils einer der Parteien die Linke, die Grünen, die Freie Wählergemeinschaft, die SPD, die FDP, die CDU und die AfD. Jugendliche und Politiker konnten miteinander reden und diskutieren, während sie das Abendessen zubereiteten. Ziel war es, die politische Bildung und Beteiligung der Nicht-Wähler zu stärken.
Wir nutzten diese Gelegenheit, um die Vertreter der Parteien über Themen zu befragen, die unser Schulsystem betreffen, darunter der Lehrermangel, die Digitalisierung von Schulen, die Vor- und Nachteile von Gesamtschulen und Kopfnoten sowie die Integration von Flüchtlingen an Schulen. Dabei hatten wir persönlich viel Spaß, fanden die Gespräche sehr interessant und hätten gern noch mehr Themen angeschnitten, wenn die Zeit gereicht hätte.
Die Zusammenfassung aller Interviews sowie ein Foto einer Tafel im KAP, auf der die Statements der Politiker zu weiteren Fragen aufgehängt waren, könnt ihr hier ansehen.

Gudrun Petzold – AfD
Lehrermangel: Es seien in den letzten Jahren zu viele Lehrer entlassen wurden. Man solle den Beruf mehr wertschätzen, seine Ausbildung unterstützen, die Infrastruktur ausbauen und die Qualität der Gymnasiasten verbessern, um neue Lehrer zu gewinnen, doch das Problem sei so schnell nicht zu lösen.
Digitalisierung: Digitalisierung solle an Schulen gefördert werden, da sie Teil der Zukunft sei, dennoch solle man vorsichtig sein aufgrund von Gesundheitsschäden durch vermehrte Mikrowellenbelastung.
Gesamtschulen: Frau Petzold ist gegen Gesamtschulen, da sie eine Differenzierung der Intelligenz für sinnvoll erachtet.
Kopfnoten: Soziale Kompetenzen müssten weiterhin bewertet werden, allerdings seien schriftliche Einschätzungen eventuell vorteilhafter als Noten.
Flüchtlingsintegration: Das Erlernen der Sprache und das vertraut machen mit deutschen Traditionen und Werten sei vonnöten.

Denise Wendt – Freie Wähler
Lehrermangel: Lösungen seien die Verbeamtung der Lehrer und das Schaffen finanzieller Anreize.
Digitalisierung: Die Digitalisierung müsse an Schulen vorangebracht werden, indem interaktive Tafeln bereitgestellt (an Grundschulen sollten weiterhin Kreidetafeln existieren) und Handys verantwortungsvoll als Hilfsmittel eingesetzt werden.
Gesamtschulen: Frau Wendt ist für differenzierte Schulen, da sie eine bessere Einschätzung des Potenzials ermöglichen würden. Allerdings solle die Grundschulzeit auf sechs Jahre verlängert werden.
Kopfnoten: Kopfnoten seien kein schlechtes Prinzip, denn sie schaffen Anreize, doch schriftliche Einschätzungen seien besser.
Flüchtlingsintegration: Die Einstellung auf andere Kulturen sowie das Erlernen der deutschen Sprache seien Voraussetzung, dabei solle mehr auf Teamwork und Unterstützung durch Klassenkameraden geachtet werden.

Volkmar Winkler – SPD
Lehrermangel: Schuld sei der Sparzwang der schwarzgelben Regierung, Geld sei für Investitionen gespart und zu wenig Abschlüsse anerkannt wurden. Lösungen seien Verbeamtung, Verdreifachen der Ausbildungskapazitäten und vorüber gehend das Einstellen von Seiteneinsteigern. Herr Winkler ist jedoch optimistisch: In 3-4 Jahren wird der Lehrermangel seiner Meinung nach nicht mehr existent sein, nur die Lage im ländlichen Raum sei komplizierter aufgrund der Mentalität und des aufregenderem Lebens, das die Großstadt bietet.
Digitalisierung: Digitalisierung sei bedeutend für die Zukunft, z. B. bei der Entbürokratisierung, deshalb solle sie auch Bestandteil der Schule sein. Nordsachsen sei dabei übrigens Vorreiter. Bund und Land sollen den Breitbandausbau finanzieren, Lehrer müssten offener gegenüber Computer und Handys werden. Außerdem solle das Handy nicht grundsätzlich verboten sein (außer bei Prüfungen), ein disziplinierter Umgang sei wichtig und möglich.
Gesamtschulen: Gemeinsames Lernen sei positiv, allerdings sei die Einschätzung ob „intelligente“ oder fachliche Richtung später leichter durch differenzierte Schulen.
Kopfnoten: Kopfnoten sollen bleiben, da der Arbeitgeber den Bewerber dadurch leichter einschätzen kann.
Flüchtlingsintegration: Sie könne vorangetrieben werden, indem man Schulsozialarbeit fördert, Integration finanziell stützt und Flüchtlingen Sprache und Bildung näher bringt.

Michael Bagusat-Sehrt – Die Linke
Lehrermangel: Der Lehrermangel sei absehbar und zeitiger zu bekämpfen gewesen. Nötig seien nun Anreize, Lehrer zu werden, durch Beamtentum, Sicherheit bei Übernahme, höherem Gehalt, Entscheidungsfreiheit beim Einsatzort, gleiche Bezahlung bei Grundschule und Oberschule, weniger Pendeln der Lehrer.
Digitalisierung: Herr Bagusat-Sehrt ist für die Digitalisierung. Recherche im Internet sei nicht schlechter oder anders als im Buch und zudem noch informativer. Der Umgang mit dem Internet müsse gelernt werden, da er später abverlangt wird. Und wenn Schüler für ihre Hausaufgaben googeln sollen, müsse die Möglichkeit gestellt und nicht vorausgesetzt werden, z.B. durch Tablets und WLAN, beides müsse fester Bestandteil des Schulalltags sein.
Gesamtschulen: Gesamtschulen seien notwendig für die Chancengleichheit, differenzierte Schulsysteme dagegen seien unverantwortlich, da sie schon im Kindesalter in doof und schlau aufteilen würden.
Kopfnoten: Kopfnoten seien zu subjektiv, bei schriftlichen Einschätzungen stehe der Mensch mehr im Vordergrund.
Flüchtlingsintegration: Integration sei absolut wichtig, deshalb müsse der Anteil an Flüchtlingen und Ausländern in den Klassen wesentlich größer sein, ideal sei eine bunte Mischung an Kulturen und Herkunft. Integration müsse von vornerein erfolgen für eine frühe Sensibilisierung mit anderen Kulturen.

Bernd Merbitz – CDU
Lehrermangel: Hier wurden große Fehler gemacht bzgl. der Anerkennung des Studiums. Der Lehrermangel sei plötzlich da gewesen und müsse jetzt kompensiert werden durch eine Landlehrerquote und Lehramtsstudienplätze.
Digitalisierung: Bis 2022 sollen alle Schulen digitalisiert sein, dann gebe es ein Tablet für jeden Schüler, interaktive Tafeln und Fortbildung der Lehrer im Bereich Informatik.
Gesamtschulen: Über das Thema solle gesprochen werden, indem es einen Schulgipfel gibt, bei dem Schüler und Lehrer Mitspracherecht erhalten. Herr Merbitz selber ist gegen Gesamtschulen und glaubt nicht, dass das Schulsystem so schnell geändert werden kann.
Kopfnoten: Bei einer persönlichen, schriftlichen Einschätzung sei die Persönlichkeit besser einschätzbar.
Flüchtlingsintegration: Der aktuelle Zustand sei schlecht, es müsse viel mehr Geld investiert werden, hervorzuheben sei das Aneignen der Sprachkenntnisse.

Philipp Hartewig – FDP
Lehrermangel: Der Lehrermangel sei zu spät erkannt worden, Ursachen seien die Abschaffung des Lehramtstudiums in Chemnitz und der Krankenstand. Mit einem Budgetrecht könnten Schulen den Krankenstand ausgleichen, Seiteneinstieg habe den Nachtteil, dass viele Steiteneinstieger wieder aufgehört hätten und zum Teil besser bezahlt wurden als Lehrer.
Digitalisierung: Bis 2022 sollen Schulen mit Tablet und Cloudsystemen ausgestatten werden. Lernvideos sollen zertifiziert werden und der Umgang mit Computern Pflichtteil der Lehramtsausbildung sein. Vorteile der Digitalisierung seien das spannendere Näherbringen des Stoffs, das individuelle Lernen und die unterhaltsamere Gestaltung z. B. durch Gaming for Cation.
Gesamtschulen: Nach bis zu sechs Jahren gemeinsamen Lernens solle spezifizierter, individueller Unterricht erfolgen, also keine Gesamtschulen.
Kopfnoten: Herr Hartewig ist sich zu diesem Thema etwas unschlüssig, Kopfnoten hätten nur wenig Auswirkung, seien aber subjektiv, vielleicht wären schriftliche Einschätzungen besser.
Flüchtlingsintegration: Die Flüchtlingsintegration an Schulen kann Herr Hartewig nur schwer einschätzen.

Barbara Scheller – Bündnis 90/Die Grünen
Lehrermangel: Der Lehrermangel sei seit 15 Jahren stark vernachlässigt worden, zur Bekämpfung müssten alle Schulämter aushelfen.
Digitalisierung: Die Digitalisierung an Schulen sei super nötig, da an Universitäten erwartet werde, topfit im Umgang mit Computern zu sein. Sie solle fächerübergreifend sein und müsse gestellt werden. Auf Computer sollte man an Schulen immer zugreifen können.
Gesamtschulen: Aufgrund eigener positiver Erfahrungen ist Frau Scheller für Gesamtschulen bis zur 8. Klasse. Sie findet zudem, dass die soziale Kompetenz durch Vermischung von Stärken und Schwächen gestärkt wird.
Kopfnoten: Kopfnoten seien eine Verkürzungsform der verbalen Einschätzung, welche vorteilhafter wäre.
Flüchtlingsintegration: Dabei könne der Fokus mehr auf das Elternhaus gelegt werden. Außerdem müsse jeder Migrant auch nach Vollendung des 18. Lebensjahres seinen Schulabschluss machen können, weil er sonst oft nur Chancen auf niedere Arbeit habe.

Klassenfahrt der 7. Klassen nach Grünheide

Klassenfahrt nach Grünheide
In der Woche vom 17.-21. September waren alle Schüler der 7. Klassen in Grünheide (Vogtland) auf Klassenfahrt.
Wir fuhren am Montag kurz nach 8.00 Uhr an der Kulturbastion Torgau los und kamen nach einer etwa vierstündigen Fahrt gegen Mittag in Grünheide an. Dort bezogen wir unsere 4-Bett-Zimmer und gingen erst einmal Mittagessen.
Langweilig wurde uns während unseres Aufenthaltes nicht, denn wir hatten 2-3 Aktivitäten pro Tag, welche meistens klassenweise durchgeführt wurden. Zu diesen Aktivitäten gehörten: Klettern auf dem Boulder-Boden, Bowling, eine Wanderung zum Vogtlandsee, das Aufbauen von Dominostrecken in 3 Teams, eine Fahrt ins Planetarium, ein Besuch des Raumfahrtmuseums, ein Kinobesuch, das Klettern im Kletterwald sowie Sport in der Turnhalle. Am letzten Abend stand eine Disco auf dem Programm.
Wenn man nicht gerade mit diesen Aktivitäten beschäftigt war, gab es viele Möglichkeiten, sich selbst zu betätigen, z.B. auf verschiedenen Sportplätzen beim Fußball- oder Volleyballspielen.
Am Freitag, als die Klassenfahrt fast vorbei war, fuhren wir gegen 9.00 Uhr zurück nach Torgau, wo wir von unseren wartenden Eltern empfangen wurden.
Hier die Ergebnisse unserer Umfrage:
1. Wie fandet ihr die Klassenfahrt im Allgemeinen?
Alle Schüler fanden die Klassenfahrt toll

2. Was hat euch warum am besten gefallen?
Am besten fanden die meisten den Kletterwald, jedoch aus unterschiedlichen Gründen: weil sie gerne klettern, weil man sich gegenseitig helfen musste, weil
einige sonst nur selten im Kletterwald sind.

3. Was war aus eurer Sicht nicht so toll?
Hier gab es drei verschiedene Antworten:
Es gibt nichts, was mir nicht gefallen hat.
Die Essenzeiten waren nicht so toll, da man beim Essen manchmal keinen Hunger hatte, es später dann aber nichts mehr gab.
Domino, weil ich die Ausdauer dafür nicht habe.

Xenia Schmidt, Feline Franke, 7d

Sensationelle Leistung der Volleyballerinnen des Johann-Walter-Gymnasiums

Es hat viele Jahre gedauert, bis sich eine Mädchenmannschaft des JWG für das Bereichsfinale in Delitzsch qualifiziert hat. Nun hat es endlich für sogar zwei Altersklassen geklappt. In der ausgespielten Vorrunde der WK II. (Jahrgänge 2001-2004) ging es am 25.10.2017 gegen die Katharina von Bora OS, OS Beilrode, OS Mockrehna und OS Nordwest. Alle Zuschauer in der Wasserturmhalle konnten ein qualitativ hochwertiges Volleyballturnier der Schulen bestaunen. Jeder spielte gegen jeden. In allen Spielen gaben die Mädchen des JWG keinen Satz ab. Das spannendste Spiel war gegen den Seriensieger, die Schüler der OS Mockrehna, die seit vielen Jahren von Frau Witzig trainiert werden. Den ersten Satz konnte man 15:14 für sich entscheiden, wobei sich beide Mannschaften nichts schenkten. Der zweite Satz konnte klarer mit 18:14 gewonnen werden.

Ebenso konnten sich am 08.11. die WK III (Jahrgänge 2003-2005) – Mädchen des JWG als Sieger durchsetzen. Hier stellte sich das Spiel gegen die Oberschule Beilrode als das spannendste heraus. Den ersten Satz konnte die Oberschule Beilrode mit 13:12 für sich entscheiden. Im zweiten Satz hatten die Mädchen des JWG die Nase vorn und gewannen mit 14:10. Nun musste ein dritter Satz die Entscheidung bringen. Dieser konnte 10:6 für das JWG entschieden werden. Auch die Sportlehrerin aus Beilrode, Frau Blüthgen, war trotz dieser Niederlage zufrieden, da sie einen Großteil der Mädchen des JWG im Verein trainiert. Die beiden Siege in dieser Vorrunde sind kein Zufall, da alle Mädchen aktive Volleyballerinnen vom SV Arzberg und SV Roland Belgern sind, welche vom Mannschaftsbetreuer Christian Schulze super eingestellt worden waren. Daher können alle Mädels des JWG mit erhobenen Köpfen am 05.12.2017 nach Delitzsch zum Regionalfinale fahren und vielleicht für eine Überraschung sorgen.

JWG: Anna Kanitz, Patricia Dieke, Liesa Marie Schuster, Sina Streichsbier, Livia Jäger, Judith Drubig, Sophie Erdmann, Johanna Vogel, Jessica Treichel, Sahra Mildschlag, Carlotta Rieschick

 

WK II