Interview Herr Hänsch

Was war Ihr Berufswunsch als Kind bzw. Jugendlicher?

Soldat

Ist Lehrer für Sie ein Traumberuf? Aus welchen Gründen?

JA!

Jeder Tag ist anders

Immer junge Menschen um mich herum

Den ganzen Tag Sportsachen tragen, ohne für einen Assi gehalten zu werden

Begründen Sie kurz Ihre Fächerwahl!

Sport: Es macht Spaß Sport zu treiben und Kinder und Jugendliche diesen Spaß zu vermitteln. Zumindest versuche ich das

GRW: Politik durchzieht das ganze Leben, da ist es nicht schlimm, wenn man da einen Einblick vermitteln kann

Geschichte: Es ist faszinierend, was die Menschen geschaffen und geleistet haben. Das kann man dann auch ruhig mal erklären

Welche Tipps würden Sie Schüler*innen geben, die Lehrer werden wollen?

Habt Spaß und vergesst nicht eure eigene Schulzeit!

Blicken Sie für uns zurück auf Ihre eigene Schulzeit:

Was würden Sie aus heutiger Sicht anders machen?

Fleißiger lernen

Was war früher besser?

Es war nicht alles so schnelllebig

Was schlechter?

Keine Handys zum Googeln und Nachrichten schreiben

Was war ihr lustigster bzw. peinlichster Moment als Schüler?

Ich beschwerte mich bei einem Mitschüler über eine Lehrerin und nach einer 5-minütigen Schimpftirade, sagte er mir, dass es seine Tante sei!

Welchen Eindruck haben Sie vom JWG?

Liebe Schüler, freundliche Kollegen, aber leider ganz weit weg von Taucha 😉

Welche Wünsche haben Sie, Ihren Beruf betreffend?

Weiter mit Spaß bis zur Rente kommen. Aber das sind ja noch 40 Jahre! 🙂

Interview Herr Gierschick

Was war Ihr Berufswunsch als Kind bzw. Jugendlicher?

Ich hatte bis zum Studium nie eine konkrete Vorstellung, welchen Beruf ich einmal ausüben möchte. Es war eher nach und nach ein Ausschlussverfahren, was ich nicht werden möchte. 

Ist Lehrer für Sie ein Traumberuf? Aus welchen Gründen?

Absolut! Genauso wie jeder andere Beruf ein Traumberuf werden kann, wenn man diesen mit Leidenschaft und Freude ausübt. Für mich persönlich ist es ein Traumberuf, weil man jeden Tag kreativ gefordert ist.

Begründen Sie kurz Ihre Fächerwahl!

Klassisch „gewählt“ habe ich Geschichte, Ethik und GRW. Die Themen haben mich schon immer persönlich stark interessiert.  Die Fächer vermitteln dabei Wissen und Kompetenzen, die einem helfen, den Überblick in einer komplizierten Welt zu behalten.

In die Informatik bin ich eher reingerutscht durch mein Leben vor dem JWG 😉

Welche Tipps würden Sie Schüler*innen geben, die Lehrer werden wollen?

Bleibt authentisch, so wie ihr seid und versucht euch nicht zu verstellen.

Blicken Sie für uns zurück auf Ihre eigene Schulzeit:

Was würden Sie aus heutiger Sicht anders machen?

Was war früher besser? Was schlechter?

Ich glaube, ich hätte im Nachhinein gerne stärker am Schulleben teilgenommen. Ansonsten ist meine Schulzeit gerade einmal knapp 10 Jahre her. So viel hat sich bis zur Gegenwart nicht geändert.

Nur unsere Handys hatten damals noch Tasten und keinen Zugang zum Internet. Auch die Kommunikationsmöglichkeiten zwischen SchülerInnen und LehrerInnen über Whatsapp, Lernsax und Co. gab es bei uns noch nicht.

Was war ihr lustigster bzw. peinlichster Moment als Schüler?

Achte Klasse, Sportunterricht: In der ersten Hälfte der Stunde habe ich es geschafft, gleich zweimal beim Bockspringen unter dem Bock durchzurutschen. In der zweiten Hälfte habe ich in einer Übung einem Mitschüler (aus Versehen) zwei Zähne ausgetreten …

Welchen Eindruck haben Sie vom JWG?

Einen durchweggehend positiven. Die KollegInnen sind sehr nett und hilfsbereit. Und die vielen kreativen und engagierten SchülerInnen.

Welche Wünsche haben Sie, Ihren Beruf betreffend?

Das ich der Frage, ob LehrerIn ein Traumberuf ist, in 40 Jahren ebenfalls noch zustimmen werde.

Interview Herr Kiczinski

Was war Ihr Berufswunsch als Kind bzw. Jugendlicher?

Meine Interessen waren seit jeher recht breit gefächert. Entsprechend kamen mir in meiner Jugend ganz verschiedene Berufe in den Sinn – beginnend mit der Vorstellung als Landarzt der Augenheilkunde zu arbeiten über die Ausbildung zum Polizisten oder Lehrer bis hin zum Fleischermeister.

Ist Lehrer für Sie ein Traumberuf? Aus welchen Gründen?

Ehm … logisch! Mir macht es Spaß mit Menschen zusammenzuarbeiten, insbesondere Heranwachsende in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Das tolle am Lehrerdasein ist der abwechslungsreiche „Schulwahnsinn“.

Begründen Sie kurz Ihre Fächerwahl!

Ich konnte meine Hobbys Reisen und Sporttreiben zum Beruf machen.

Welche Tipps würden Sie Schüler*innen geben, die Lehrer werden wollen?

Dann haltet euch ran!

Blicken Sie für uns zurück auf Ihre eigene Schulzeit:

Was würden Sie aus heutiger Sicht anders machen?

Ehrlich gesagt, nichts.

Was war früher besser? Was schlechter?

schlechter: Freizeitangebote/ GTA, Leistungsdruck

besser: Unkompliziertheit

Was war Ihr lustigster bzw. peinlichster Moment als Schüler?

Als ich in der Oberstufe die neue Referendarin mit einer Schülerin verwechselt habe.

Welchen Eindruck haben Sie vom JWG?

T iefenentspannt

O ptimal

L iebenswert

L leistungsorientiert

Welche Wünsche haben Sie, Ihren Beruf betreffend?

Weiterhin höfliche und liebe Schüler*innen.

Generation like

Wenn Schüler ihre Handys im Unterricht benutzen dürfen, ist die Begeisterung generell groß, und nun sollten sie sogar einen ganzen Unterrichtsblock damit arbeiten und über ihr Lieblingsthema reden. Grit Mannagottera – Beraterin bei der AOK – war in die Schule gekommen, um mit den Schülern der Klasse 6e über deren Nutzung ihres Smartphones, aber auch die damit verbundenen Gefahren zu reden.

Nach einem Erfahrungsaustausch über häufig genutzte Apps, die Dauer der täglichen Nutzung sowie eine Einschätzung der eigenen Suchtgefahr sprach Frau Mannagottera über die Datenschutzgrundverordnung, über Altersbeschränkungen und Tricks der Anbieter, aber auch Gefahren, die mit der Nutzung vermeintlich harmloser bzw. sicherer Anwendungen verbunden sind. Interessiert verfolgten die Schüler ihre Tipps im Umgang mit sozialen Netzwerken, sprachen dabei immer wieder über eigene Erfahrungen beim Online-Sein oder das Verschicken von Bildern und Verhaltensregeln im Klassenchat. Frau Mannagottera warnte eindringlich vor der allzu sorglosen Preisgabe persönlicher Daten, aber auch einem stundenlangen unkritischen Gebrauch der digitalen Medien.

Ausgestattet mit verschiedenen Materialien und Sicherheitshinweisen gaben die Schüler ein durchweg positives Fazit:

Finja S.:                ich fand es ganz gut, weil wir mal über das Thema Whatsapp geredet haben und jetzt auch vorsichtiger damit umgehen.

Emilia:                  Ich finde es sehr gut, dass so etwas durchgeführt wird, weil damit die Kinder auch erstmal verstehen, was sie falsch oder richtig machen und wie sie damit umgehen sollen.

Theresa:              Es hat viel Spaß gemacht und ich habe viel gelernt über Gefahren im Internet. Ich pass jetzt mehr auf, was ich wo schreibe.

Karl:                      Die Veranstaltung war sehr gut, weil wir über Apps geredet haben.

Emely:                  Mir hat es sehr gut gefallen, weil ich viel mehr gelernt habe und ich gar nicht wusste, dass manche Apps so gefährlich sein können. Es war auch sehr interessant zu hören, was manche so auf ihrem Handy benutzen. Es war ein toller Block.

Jody:                     Die Informationen waren mir sehr wichtig, da ich jetzt auch meinen Eltern helfen kann, sich besser zu schützen. Und ich habe mir auch schon das Buch durchgelesen, es stehen viele und gute Infos drin.

Sophie:                Es war sehr interessant, mal zu hören, wie viel Zeit wir in unserem Leben mit sozialen Netzwerken verschwenden. Allerdings werde ich nicht bestimmte Apps löschen, weil die 2020 zu unserem Leben dazugehören.

Jannis:                  Es war echt cool, weil wir jetzt auch mehr geschützt sind.

Klasse 6e

Ich schenk dir eine Geschichte

Einen ersten Höhepunkt im neuen Schuljahr, ein „Abenteuer in der Megaworld“, erlebten die Schüler der Klasse 6c im Rahmen des Deutschunterrichts. Der Weltkindertag am 20. September war der Anlass, den seit vielen Jahren von der Stiftung Lesen durchgeführten Welttag des Buches vom April nachzuholen, der wegen der Corona-Pandemie verschoben worden war. Auch stürmten die Lesehungrigen in diesem Jahr nicht den Torgauer Bücherwald, sondern führten die Aktion in ihrem Klassenzimmer durch. Die Mitarbeiterinnen der Buchhandlung hatten alles gut vorbereitet und das Material zur Verfügung gestellt, sodass alle Schüler ihren Büchergutschein einlösen und kurz darauf ihr Abenteuerbuch in den Händen halten konnten. Einige Schüler begannen sofort mit dem Lesen der spannenden Geschichte und hatten sichtlich Spaß an der gemeinsamen Lektüre auf dem Schulhof.

Kaum zu bremsen waren sie, als es darum ging, bei einem Quiz verschiedene Aufgaben zu lösen und ein Lösungswort zu ermitteln, welches natürlich einen thematischen Bezug zum Kinderbuch von Sven Gerhardt, „Abenteuer in der Megaworld“, hatte. Unter den eingereichten Teilnehmerformularen findet zeitnah eine Verlosung statt – durchgeführt durch die Buchhandlung Bücherwald.

Schüler und Lehrer bedanken sich bei allen Unterstützern dieser tollen Aktion.

Klasse 6c

Interview mit Schülersprecher Nils Haß

Mein Name ist Nils Haß und ich bin für dieses Jahr der Schülersprecher des JWG. Ich bin 17 Jahre alt und gehe in den Kurs 11eth1.

Warum wolltest du Schülersprecher werden?

Ich wollte ich mich noch mehr in der Schule und in der Schülerschaft engagieren, was mit dem Amt des Schülersprechers möglich ist. Da ich letztes Jahr schon die Rolle des Stellvertreters übernommen habe, fühlte ich mich dieses Jahr gut vorbereitet und habe mich zur Wahl gestellt. Ich denke, dass ich dadurch die nötige Erfahrung besitze, um die Schülerschaft vor den Eltern, Lehrern sowie dem Schulträger in der Schulkonferenz und vor anderen Schulen beim Kreisschülerrat zu vertreten. Jedoch werde ich dieses Amt nur für ein Jahr übernehmen, da ich mich in der 12. auf mein Abitur konzentrieren möchte.

Was ist dein Plan für das nächste Jahr?

Erstmal muss sich der neue Schülerrat einfinden und kennenlernen, dann kann es mit der Verwirklichung von Projekten beginnen. Im Mittelpunkt dieses Jahrs steht natürlich auch der Sponsorenlauf, bei dem es wieder, gilt unterstützenwerte Projekte aus der Region und der Welt zu finden. Außerdem wäre es schön, wenn das für letztes Jahr geplante Politikergespräch nachgeholt werden könnte und auch eine Verbesserung des Patenprogramms steht noch aus. Zudem werde ich mich sehr für eine enge Zusammenarbeit mit dem Jugendparlaments Torgau einsetzen.

Wie kann man dich erreichen?

Wenn ihr mit dem Schülerrat in Kontakt treten wollt, dann redet mit euren Klassensprechern und bittet sie uns eine Nachricht zu schreiben oder lasst euch von Ihnen unsere Nummer geben. Außerdem besteht die Möglichkeit, mich im Schulhaus anzusprechen oder uns einen Brief in den Briefkasten des Schülerrates zu werfen (Pinnwand Raum 215).

Wollt ihr direkten Kontakt zu mir könnt mich wie folgt erreichen:

E-Mail Lernsaxnils.hass@jwg-torgau.lersax.de
E-Mail GMXhass.nils@gmx.de

Krakaufahrt 2020

Wie jedes Jahr zum Fächerverbindenden Unterricht fuhren einige SchülerInnen der 10. Klassen dieses Jahr vom 9. bis zum 12. März nach Krakau, um unter anderen das KZ Auschwitz zu besuchen und vor allem mehr über das Land Polen zu erfahren. Vorbereitet wurden wir zwei Wochen vorher, als wir uns im Ethikunterricht den Film Schindlers Liste anschauten und einen Vortag zur Geschichte Polens hörten und mehr über Dinge wie den Trompeter der Marienkirche lernten, die wir später auch in der Stadttour sahen.

Montag morgens ging es um 8 Uhr in Torgau los und nach ca. 10 Stunden Fahrzeit erreichten wir die Jugendherberge in der Innenstadt Krakaus. Danach wurden die Zimmer bezogen, jeweils 2-3 SchülerInnen in einem Raum, und wir durften am Abend die Stadt erkunden.

Am nächsten Tag fuhren wir in das Judenviertel in Krakau, durch das wir eine Führung bekamen und mehr über die Stadt und die Judenverfolgung in Polen lernten. Dort besuchten wir unter anderem eine Synagoge und sahen einige von Juden geführte Geschäfte, z.B. einen Buchladen, in dem besonders Bücher mit dem Thema Zweiter Weltkrieg verkauft wurden. Nach einer Essenspause ging die Führung weiter zum Königsschloss Wawel, wo wir eine schöne Aussicht über die Stadt hatten und dann die Wawel-Kathedrale besichtigten, die Kirche, in welcher August der Starke gekrönt wurde und in der polnische Könige und andere wichtige Persönlichkeiten begraben liegen. Zum Abschluss gingen wir auf den Markt und hörten den Trompeter der Marienkirche spielen. Diese Tradition entstand aus der Sage eines Trompeters, der die Stadt vor Angreifern warnte und dabei durch einen Pfeil starb. Die an einer Stelle abgeschnittene Melodie wird einmal in der Stunde in alle Richtungen vom Turm gespielt.

Den letzten Tag verbrachten wir im KZ Auschwitz und danach in Auschwitz-Birkenau. Zusammen starben in beiden Lagern in den Jahren 1940 bis 1945 über 2,5 Mio. Juden, Sinti und Roma, politische Feinde der Nazis und unschuldige, meist polnische Bürger. Während des Besuchs haben mehr über die Opfer in den Lagern und die Dinge, die dort geschehen sind, erfahren. Wir besuchten Gebäudekomplexe, in denen die Opfer leben mussten, Exekutionsräume und die Wand des Todes und die Stellen, an denen Krematorien standen. In manchen Gebäuden waren Bilder von Opfern, die z.B. gerade am Bahnhof ankamen und abgemagerten Menschen ausgestellt, in anderen zurückgelassene Gegenstände wie Töpfe und Prothesen. Sogar in einer Urne gesammelte Asche war in einem Gebäude ausgestellt.

Danach nahmen wir an diversen Workshops teil, um einzelne Themen noch zu vertiefen. In meinem ging es um die Verfolgung von Sinti und Roma und ihre Schicksale. In den anderen beiden ging es um die Aufgaben der Soldaten und anderer Menschen und um die Menschenexperimente von Josef Mengele.

Am Abend erreichte uns die Nachricht, dass wir am nächsten Tag aufgrund von Covid-19 und den darauffolgenden Schließungen aller öffentlicher Einrichtungen in Polen außerplanmäßig nach Hause fahren würden. Niemand war darüber begeistert, trotzdem ging es darauf schon am Donnerstag um 9 Uhr wieder zurück nach Torgau.

Clara Liegau, 10a

 

Tanzstundenabschlussball 2020

Es wurde viel gelacht, gefeiert und vor allem getanzt – so in etwa kann man sich den Abschlussball der diesjährigen Tanzstundenteilnehmer vorstellen.

Am 31.01. und 01.02.2020 konnten alle Schüler ihre neu dazugewonnenen Tanzschritte, die sie in den letzten fünf Monaten beim wöchentlichen Training im ,,Rock’n’Roll & Tanzclub Ireen“ in zwei unterschiedlichen Gruppen erlernt hatten, an ihrem großen Tag – ihrem Tanzstundenabschlussball –  Familien und Freunden zeigen. Dieser besondere Abend fand im Kulturhaus Torgau statt. Es wurde ausgelassen gefeiert und die Tanzfläche war nie leer. Es wurden Standard- sowie lateinamerikanische Tänze getanzt. Zudem gab es auch Spaßtänze, bei denen alle in witzigen Kostümen auf der Tanzfläche feierten. Zwischen den Tänzen der Tanzstundenteilnehmer gab es auch einige Auftritte des Vereins, die mit großer Begeisterung angeschaut wurden.

Mit einigen Dankesreden von Seiten der Tanzlehrer sowie auch von Seiten der Teilnehmer endete der offizielle Teil der Feier.

Nicht nur für die Schüler war es ein aufregender Tag, sondern auch für die Eltern ein emotionaler Abend, als sie ihre Kinder mit eleganter Abendrobe und Partner einlaufen sahen. Allen Anwesenden wird dieser einzigartige Tag noch lange in Erinnerung bleiben.

Nora Paul