Krakaufahrt 2020

Wie jedes Jahr zum Fächerverbindenden Unterricht fuhren einige SchülerInnen der 10. Klassen dieses Jahr vom 9. bis zum 12. März nach Krakau, um unter anderen das KZ Auschwitz zu besuchen und vor allem mehr über das Land Polen zu erfahren. Vorbereitet wurden wir zwei Wochen vorher, als wir uns im Ethikunterricht den Film Schindlers Liste anschauten und einen Vortag zur Geschichte Polens hörten und mehr über Dinge wie den Trompeter der Marienkirche lernten, die wir später auch in der Stadttour sahen.

Montag morgens ging es um 8 Uhr in Torgau los und nach ca. 10 Stunden Fahrzeit erreichten wir die Jugendherberge in der Innenstadt Krakaus. Danach wurden die Zimmer bezogen, jeweils 2-3 SchülerInnen in einem Raum, und wir durften am Abend die Stadt erkunden.

Am nächsten Tag fuhren wir in das Judenviertel in Krakau, durch das wir eine Führung bekamen und mehr über die Stadt und die Judenverfolgung in Polen lernten. Dort besuchten wir unter anderem eine Synagoge und sahen einige von Juden geführte Geschäfte, z.B. einen Buchladen, in dem besonders Bücher mit dem Thema Zweiter Weltkrieg verkauft wurden. Nach einer Essenspause ging die Führung weiter zum Königsschloss Wawel, wo wir eine schöne Aussicht über die Stadt hatten und dann die Wawel-Kathedrale besichtigten, die Kirche, in welcher August der Starke gekrönt wurde und in der polnische Könige und andere wichtige Persönlichkeiten begraben liegen. Zum Abschluss gingen wir auf den Markt und hörten den Trompeter der Marienkirche spielen. Diese Tradition entstand aus der Sage eines Trompeters, der die Stadt vor Angreifern warnte und dabei durch einen Pfeil starb. Die an einer Stelle abgeschnittene Melodie wird einmal in der Stunde in alle Richtungen vom Turm gespielt.

Den letzten Tag verbrachten wir im KZ Auschwitz und danach in Auschwitz-Birkenau. Zusammen starben in beiden Lagern in den Jahren 1940 bis 1945 über 2,5 Mio. Juden, Sinti und Roma, politische Feinde der Nazis und unschuldige, meist polnische Bürger. Während des Besuchs haben mehr über die Opfer in den Lagern und die Dinge, die dort geschehen sind, erfahren. Wir besuchten Gebäudekomplexe, in denen die Opfer leben mussten, Exekutionsräume und die Wand des Todes und die Stellen, an denen Krematorien standen. In manchen Gebäuden waren Bilder von Opfern, die z.B. gerade am Bahnhof ankamen und abgemagerten Menschen ausgestellt, in anderen zurückgelassene Gegenstände wie Töpfe und Prothesen. Sogar in einer Urne gesammelte Asche war in einem Gebäude ausgestellt.

Danach nahmen wir an diversen Workshops teil, um einzelne Themen noch zu vertiefen. In meinem ging es um die Verfolgung von Sinti und Roma und ihre Schicksale. In den anderen beiden ging es um die Aufgaben der Soldaten und anderer Menschen und um die Menschenexperimente von Josef Mengele.

Am Abend erreichte uns die Nachricht, dass wir am nächsten Tag aufgrund von Covid-19 und den darauffolgenden Schließungen aller öffentlicher Einrichtungen in Polen außerplanmäßig nach Hause fahren würden. Niemand war darüber begeistert, trotzdem ging es darauf schon am Donnerstag um 9 Uhr wieder zurück nach Torgau.

Clara Liegau, 10a

 

Sprachentag der 9.Klassen

Am 02.10.2019 fand der Sprachentag der 9. Klassen statt. Jeder Schüler sollte sich zuvor in drei Workshops eintragen. Ein Kriterium war, dass diese in drei verschiedenen Sprachen sein sollten. Es gab unterschiedliche Workshops in den Sprachen Italienisch, Latein, Spanisch, Russisch und Französisch.

Pünktlich zu Schulbeginn trafen sich alle Neuntklässler unserer Schule zur Begrüßung in der Aula. Dort wurde ihnen zuerst der Tagesablauf erklärt und danach wurde noch ein Eröffnungsspiel, dessen Gewinner später als Erstes ans Buffet durften, gespielt. Anschließend sind alle Schüler zu ihrem 1. Workshop gegangen. Nach dem 3. Workshop versammelten sich alle ein weiteres Mal und es wurden ein paar Worte zu den vergangenen Stunden gesagt. Danach wurde das Buffet eröffnet und alle konnten etwas von dem leckeren Essen, welches einige ihrer Mitschüler davor in Workshops zubereitet hatten, kosten.

Die meisten Schüler fanden den Sprachentag entspannt und meinten, er sei eine willkommene Abwechslung zum Schulalltag gewesen. Ihnen hat es gefallen, ein paar Eindrücke zu verschiedenen Sprachen zu sammeln und manchmal sogar ein paar Sätze in der Fremdsprache zu sprechen. Viele hätten sich aber gewünscht, dass man in allen Sprachen ein bisschen mehr redet und sich mehr mit der Sprache beschäftigt. Außerdem hätten sich viele Schüler gefreut, wenn es mehr Essen gegeben hätte. Neben den Schülern hat es auch den Lehrern gefallen. Sie hatten den Eindruck, dass es den Schülern Spaß gemacht hat und haben sich sehr über die gute Mitarbeit und das große Interesse gefreut.

Zusammenfassend kann man aber sagen, dass es allen Teilnehmern gut gefallen hat und sie hoffen, dass auch die nächsten 9. Klassen diesen Tag erleben dürfen.

Nora Paul, Klasse 9b

We had a nice tea party!

On Thursday, 4th March, about 60 5th grade students came together in our music room (156) to celebrate a tea party.
There were lots of things to drink and to eat, like muffins, cupcakes, sandwiches, candy, lemonade, apple juice, orange juice and, of course, tea. Everything was really delicious (yummy). A good start for our party.
Mrs. Rüthrich prepared an interesting quiz for us and we answered a lot of English questions. The best students got some “sweet” prizes.
A highlight waited for us then: Mr. Bean!! This was a lot of fun.
The room was decorated with Union Jack flags and napkins, it looked really nice.
It was also fun to play with air balloons and to burst them at the end!
So we had a fantastic party and we would like to thank our teachers Ms. Rüthrich, Mrs. Henke, Ms. Kamberg and Mr. Schedina.
Let’s do it again!
Malin Flemming, Minh Thu Pham Dang, Leni Schieberle and Mr. Schedina

Bürgerdialog 2016 am Johann-Walter-Gymnasium Torgau

 

Kultusministerin Brunhild Kurth ludt zum Bürgerdialog nach Torgau. Unter dem Titel „Bürgerwerkstatt Schulgesetzänderung“ hatten Bürgerinnen und Bürger am 24. Februar die Gelegenheit, mit Frau Kurth und Bildungsexperten aus dem Kultusministerium zum Entwurf des Schulgesetzes ins Gespräch zu kommen.

„Ich wünsche mir zur Schulgesetznovellierung eine offene, breit geführte Diskussion mit allen Beteiligten und Interessierten. Wir werden genau zuhören, die Stellungnahmen aus dem Bürgerforum auswerten und den Gesetzentwurf ändern, insofern die Stellungnahmen überzeugend Änderungsbedarf deutlich machen“, so die Kultusministerin.

 

Party – Buchsommer 2015

Urkunden und Pizza für Leseratten

Nach zwei Monaten Lesezeit fand am vergangenen Mittwoch, dem 02.09.2015, die Abschlussparty des Buchsommers 2015 unter dem Motto „Beim Lesen tauch ich ab“ statt. Das Team der Stadtbibliothek hatte alle Teilnehmer bzw. Unterstützer des bei Leseratten beliebten Projekts in die Stadtbibliothek Torgau eingeladen, um gemeinsam den erfolgreichen Abschluss des Projektes zu feiern.

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Nach der Begrüßung durch Simone Mieth, Ansprechpartner der Sommer-Lese-Aktion, lauschten alle Gäste der musikalischen Einstimmung durch Alexander Niejaki und warteten gespannt auf die Übergabe der Zertifikate, welche im Anschluss durch Herrn Dr. Reiniger erfolgte. Ein Teller prall gefüllt mit Süßigkeiten verkürzte die Wartezeit, bis jeder Einzelne der 65 geladenen Teilnehmer aufgerufen wurde und sein Zertifikat sowie ein Los für die Tombola entgegennehmen konnte. Im Anschluss erfolgte die Auszeichnung der fleißigsten Leser. Dabei ging der 3. Platz für 25 in den Ferien gelesene Bücher an Celine Kastner, der 2. Platz an Joline Thiede mit 28 Büchern und der erste an die Lesekönigin Vicky Schwalbe, die tatsächlich 37 Bücher gelesen hatte. Vor allem die erwachsenen Organisatoren und Gäste freuten sich über die erfolgreiche Teilnahme so vieler Lesebegeisterter.

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Lesen macht hungrig – und so gab es zum Abschluss der Veranstaltung leckere Pizza und Getränke für alle, bis schließlich die ersten zufrieden diese gelungene Veranstaltung verließen, während sich andere neuen Lesestoff aussuchten.

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Vielen Dank an das Team der Stadtbibliothek.

 

 

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