Interview mit Herrn Götze

1. Was war Ihr Berufswunsch als Kind bzw. Jugendlicher? Als Kind bzw. Jugendlicher wollte ich immer professioneller Handballer oder Motocrosser werden. Falls daraus aber nichts werden sollte, stand für mich schon früh fest, dass ich Lehrer oder Psychologe werden wollte.

2. Ist Lehrer für Sie ein Traumberuf? Aus welchen Gründen?

Ja, auf jeden Fall. Der Beruf macht mir sehr viel Spaß. Jeder Schultag ist etwas anders, es passieren immer wieder neue Dinge, und genau das finde ich sehr erfrischend.

3. Begründen Sie kurz Ihre Fächerwahl!

Sport habe ich schon immer geliebt und bin auch heute noch aktiver Sportler. Deswegen war dieses Fach für mich eine einfache Wahl. Geographie hat mich vor allem in der Oberstufe sehr interessiert. Meine Begeisterung entstand dadurch, dass sich die verschiedenen Themenbereiche miteinander verknüpfen ließen. Das fand ich besonders spannend.

4. Welche Tipps würden Sie Schüler*innen geben, die Lehrer werden wollen?

Zunächst einmal sollte man sich, wenn man sich für den Beruf entscheidet, nicht nur für ein einzelnes Fach begeistern, sondern beide Fächer wirklich interessant finden. Andernfalls könnte der Beruf auf Dauer schwierig werden. Was die persönliche Motivation betrifft, sollte man aufgeschlossen gegenüber Menschen sein. Lasst euch nicht davon abschrecken, vor fremden Leuten zu sprechen. Falls euch das noch schwerfällt, könnt ihr es zum Glück üben.

5. Blicken Sie für uns zurück auf Ihre eigene Schulzeit:

Was würden Sie aus heutiger Sicht anders machen?

Grundsätzlich bin ich mit meiner Schulzeit sehr zufrieden und würde eigentlich nichts anders machen wollen, außer vielleicht in Französisch besser aufzupassen. Ich hatte verschiedene Ämter und insgesamt hat mir fast alles sehr viel Spaß gemacht. Ich bin gern zur Schule gegangen.

Was war früher besser? Was schlechter?

Was ich heutzutage aus Schülersicht sehr gut finde, ist, dass Lehrkräfte viel stärker neue Medien einbeziehen können. Angefangen bei interaktiven Lernmaterialien über Kahoot! bis hin zu weiteren digitalen Möglichkeiten, so etwas gab es während meiner Schulzeit noch nicht in diesem Umfang.

Während meiner Schulzeit war Social Media noch nicht so präsent. Damals half es uns eher dabei, uns zu organisieren oder über Veranstaltungen zu informieren, das sehe ich als Vorteil.

Was war ihr lustigster bzw. peinlichster Moment als Schüler?

Es gab viele schöne Momente. Neben verschiedenen sportlichen Wettkämpfen war vor allem das Vortragen der Absolventenrede, als wir unsere Abiturzeugnisse überreicht bekamen, ein besonderes Erlebnis. Gemeinsam mit meiner besten Freundin sprachen wir vor allen Eltern, Lehrkräften und Schüler*innen unseres Jahrgangs.

6. Welchen Eindruck haben Sie vom JWG?

Der Eindruck vom JWG ist wirklich positiv. Besonders gefällt mir, dass viele Schüler sehr engagiert sind, auch außerhalb der Schule.

7.Welche Wünsche haben Sie, Ihren Beruf betreffend?

Ich möchte eine Lehrkraft sein, der die Schüler*innen vertrauen und die stets einen guten Draht zu ihnen hat. Für die Zukunft könnte ich mir auch die Rolle als Vertrauenslehrer gut vorstellen.

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