Vom 02.02. bis 04.02.2026 fand der erste Teil des Geschichtsprojektes unserer Schule statt.
17 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 11 aus dem Leistungskurs Geschichte sowie aus den Grundkursen beschäftigten sich in diesen Tagen mit dem Thema „Gehen oder Bleiben? Jugendliche in der DDR zwischen Flucht und Repression“.

Am ersten Tag wurde der Begriff Freiheit aufgegriffen, und wir informierten uns über verschiedene Biografien von Männern, die zu Unrecht in der DDR inhaftiert wurden oder sogar für ihre Freiheit sterben mussten.
Der darauffolgende Tag beinhaltete eine Exkursion ins Archiv Bürgerbewegung und ins Bundesarchiv Leipzig, wo wir die Jugendkulturen der DDR kennenlernten. Außerdem durften wir echte Stasi-Akten einsehen und diese anschließend unseren Mitschülerinnen und Mitschülern präsentieren.

Der letzte Tag bildete mit einem Zeitzeugengespräch mit Norbert Sachse einen krönenden Abschluss. Wir erfuhren, wie Herr Sachse die DDR erlebte, wie er Widerstand gegen das vorherrschende Regime leistete und wie er schließlich dem Unrechtsstaat entkam.

Insgesamt war es ein sehr interessantes, eindrucksvolles und wichtiges Projekt, das uns Teilnehmenden nochmals vor Augen geführt hat, wie bedeutend es ist, für die eigene Meinung und Freiheit einzustehen und Politik kritisch zu hinterfragen.

Therese Herrmann, 11ph1

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