Oh là là: Unser deutschfranzösisches Abenteuer

Ferien an der Côté D’azur? Aber gerne!
Vom 06.03.2026 bis zum 11.03.2026 hatten wir die Möglichkeit, unsere Austauschpartner in Nizza zu besuchen. Bei 3°C Außentemperatur starteten wir unsere Reise am Flughafen Berlin und kamen abends bei 17°C in Nizza an.
Unsere Woche startete am Dienstag mit einer Schulrallye, um das Gelände besser kennenzulernen, und einem Bingo auf Deutsch, Englisch und Französisch. Danach hatten wir eine Stunde lang Pause, die wir auf dem sonnigen Innenhof des Hauptgebäudes verbrachten und Kartenspiele spielten. Nach der Pause konnten wir am Unterricht unseres Austauschschülers teilnehmen. Das war auch gut so, denn in der Sonne wurde uns dann doch ganz schön warm! Von Biologie und Physik bis Mathematik auf Englisch und Geografie auf Italienisch war alles dabei.
„Der Theaterunterricht überraschte mich sehr, da es wirklich gut war und wir so etwas leider nicht haben. Außerdem auch, dass sie in dem Fach von richtigen Schauspielern lernen und keine Noten bekommen.“ – Lia 9b
Sobald der Unterricht vorbei war, eilten wir an den Strand und ließen dort unseren Tag ausklingen. Das Wasser war glasklar, wenn auch ein bisschen kalt, der Himmel strahlend blau und die Sonne schien kräftig vom Himmel.
Am Mittwoch stand ein Stadtrundgang mit Photorallye der Altstadt Nizzas an. Danach besuchten wir ein Fotografie-Museum.
„Die Palmen, die bunten Häuser und auch der Strand hatten ein ganz besonders idyllisches Flair. Sogar die engen Gassen, die bunten Blumen, den Schulweg und den Blick aus dem Fenster meiner Gastfamilie habe ich fotografiert, um möglichst viele Erinnerungen daran zu bewahren.“- Carla 9c
„Das Bild in der „Rue Droit“ mit den vielen bunten Regenschirmen fand ich am besten.“- Lina 10c
Einige ließen sich die Gelegenheit nicht entgehen und verbrachten den freien Nachmittag in Monaco, welches nur 30 Minuten von Nizza entfernt liegt. Dort führten uns unsere Austauschschüler zu bekannten Orten, wie zum Beispiel dem Casino von Monte Carlo und dem Palais Princier de Monaco des dort ansässigen Fürsten Albert II sowie der berühmten Formel-Eins-Strecke.
Donnerstagmorgen konnten wir an zwei unterschiedlichen Workshops teilnehmen. Entweder eine Holzblume in der großen Werkstadt der Schule basteln oder ein Escaperoom, im CDI (Bibliothek der Schule), lösen. ​​​​​​​​
Als wir mit den Workshops fertig waren, besuchten wir das Musée Matisse, machten im angrenzenden Park ein Picknick und aßen von der Schule bereitgestellte Lunchpakete. Nach der Besichtigung des Museums liefen wir zu einem weiteren Museum, zum Musée Chagall. Beide Museen beinhalteten Kunstprojekte, Statuen, Bilder und Gemälde, die entweder durch die Stadt Nizza inspiriert wurden oder von dort aufgewachsenen Künstlern gemalt wurden.
Am Freitag verbrachten wir unseren Vormittag mit Sylvie T., einer Zeichnerin aus Nizza. Sie zeigte uns die schönsten Gebäude und Orte der Stadt, die sie am meisten inspirieren. Sylvie erklärte uns, wie wir diese am besten abskizzieren und colorieren können. ​​​​
Danach arbeiteten wir in der Schule an einer Fotoausstellung, bei der jedes Austauschpaar ein Alltagsfoto und ein Foto im Stil der Ausstellung kreieren sollte, die wir am Mittwoch im Fotografie-Museum gesehen hatten. Außerdem reichten wir von uns gemachte Fotos bei einem Fotowettbewerb ein.
Während der gesamten Woche haben wir mit unseren Austauschschülern viele großartige Unternehmungen und individuelle Erfahrungen machen können.
Am Ende der Woche waren alle glücklich und dankbar, die Chance genutzt zu haben, an diesem spektakulären Austausch teilnehmen zu können und sehr viel dazugelernt zu haben.
„Ich habe gelernt, dass es sich lohnt, Sprachen zu lernen, weil ich gemerkt habe, wie viel Spaß ich beim Sprechen mit den Franzosen hatte.‘‘ – Collien 10b
„Ich bin sehr dankbar für die vielen Erfahrungen. Man muss auch manchmal aus sich herauskommen und auf Leute zugehen, um ,,das Eis zu brechen‘‘ – Carla 9c
Am Samstag fiel der Abschied mal schwerer, mal leichter, einige waren traurig, dass der Austausch schon zu Ende war, andere freuten sich sehr auf ihr Zuhause und ihre Familien.
Samstagnachmittag landeten wir pünktlich um 16:30 am Flughafen Berlin und machten uns erschöpft, aber glücklich auf den Heimweg.
Wir sind uns alle einig, dass dieser Austausch eine große Chance war, neue Dinge zu lernen und Freundschaften auch außerhalb Deutschlands zu knüpfen. Man hat erfahren, wie man mit einer Sprachbarriere umgeht, wie das Leben in anderen Familien aussieht, aber vor allem auch viel über die französische Kultur und Sprache.
Wir sind unseren Lehrer und der Organisation Erasmus+ sehr dankbar, dass es an unserer Schule die Möglichkeit für einen Austausch nach Nizza gibt!

Carla Deutschendorf, Marie Horn und Clara Schröder Klasse 9

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