Geschichtscamp in Plauen: Ein Rückblick
Vom 21. bis 25. September 2026 fand das 15. Sächsische Geschichtscamp unter dem Motto „Grenzerfahrungen. Protest. Umbruch – Was Plauen bewegt(e)!?“ in Plauen statt. Rund 50 Jugendliche aus ganz Deutschland kamen zusammen, darunter 21 Teilnehmende aus Sachsen, 21 aus Baden-Württemberg sowie zehn weitere Jugendliche, die über die Körber-Stiftung angereist waren.
Das Programm bot eine Mischung aus offiziellen Empfängen, Fachvorträgen, Exkursionen und intensiver Workshop-Arbeit, alle zum Thema DDR. Nach der Eröffnung im Plauener Rathaus und Vorträgen zur Geschichte der Staatssicherheit standen in den folgenden Tagen unter anderem eine Exkursion in das Deutsch-Deutsche Museum Mödlareuth sowie Zeitzeugengespräche mit dem ehemaligen Botschafter Dr. Axel Hartmann und Herrn Uwe Heinritz, welcher Feuerwehrmann und Zeitzeuge der Plauener Proteste 1989 ist, auf dem Plan.
Ein zentraler Programmpunkt war die tägliche Workshop-Arbeit. In meinem Workshop widmeten wir uns dem Thema „Spitzen Mode“ und untersuchten die historischen Hintergründe sowie die Rolle von Kleidung als Ausdruck in der DDR und die Bedeutung der weltbekannten Plauener Spitze.
Die Ergebnisse aller Workshops wurden am Freitag zum Abschluss des Camps präsentiert.
Das Geschichtscamp bot eine gute Gelegenheit, sich intensiv mit der jüngeren deutschen Geschichte auseinanderzusetzen und sich bundesweit auszutauschen.
Frieda Dähne, 12ph1




