„Achtung Auto!!!“ – Exklusivbericht eines Teilnehmers
Nach der Zeitreise durch Torgau aus meinem letzten Bericht stand am vergangenen Mittwoch, dem 23.09., bzw. Donnerstag, dem 24.09., bereits das nächste Abenteuer der Klasse 5b, aber auch der anderen Schüler der Klasse 5, an. Hier hieß es für die Klassen: „Helme auf, Schuhe fest zugeschnürt und rauf aufs Rad!“
Da das ADAC-Projekt schon mehrmals stattfand, möchte ich nicht schon wieder einen Artikel aus Menschensicht schreiben. Warum lassen wir nicht einen Profi zu Wort kommen, der sich damit viel besser auskennt: Ferdinand, das Rad.
Mein Name ist Ferdinand… Ferdinand Fahr-Rad und ich mache den Job schon eine ganze Weile. Normalerweise gelten wir Fahrräder ja als glückliche Gesellen, denn bekanntlich läuft bei uns ja alles rund. Dabei ist unser Job voll schwer.
Nun, wie fast immer, steht am Anfang die Theorie. In diesem Fall ist es die Theorie zum Bremsweg. Doch ohne Praxis ist alle Theorie nur öde. Diese sollten die Schüler im Anschluss durch einen Praxistest am eigenen Leib erfahren oder vielmehr erlaufen. Zum Glück bin ich da immer raus, denn so zeitig komme ich immer schwer in Tritt.
Im ersten Versuch starteten die jungen Verkehrsteilnehmer durch und sollten an einer gelben Linie abrupt anhalten. Beim darauffolgenden Durchgang sollten sie so lange sprinten, bis eine Fahne geschwenkt wird, und erst dann blitzschnell abbremsen. Das Ergebnis war die Erkenntnis, dass der Anhalteweg nicht nur vom Bremsweg, sondern auch von der Reaktionszeit abhängig ist. Oder anders gesagt: Überraschung ist für den Bremsweg echt Gift.
Dann kam Aurelius, das ADAC-Auto, zum Einsatz. Was für ein Angeber! An dem ist echt nichts Goldenes, aber auf seine vier Reifen bildet der sich voll was ein. Dabei hat die doch jedes Auto.
Wie auch immer, dass schnelle Abbremsen von 30 bzw. 50 km/h auf null ist schon beeindruckend für die Schüler. Jeder, der wollte, durfte mitfahren. Nur mich hat der eingebildete Aurelius noch nie mitgenommen. Voll gemein.
Dafür hat der nur rumgestanden, als endlich das Hauptereignis für die Schüler kam. Ich meine natürlich eine Fahrt mit mir und meinen Fahrrad-Kollegen im Fahrrad-Parcours.
Am Ende haben dann alle Schüler die Fahrrad-Challenge gemeistert, wenn auch vielleicht mit etwas flauem Gefühl im Magen. Für den einen oder anderen waren wir Räder aber zu groß oder zu klein. Das war etwas anstrengend, sah aber witzig aus, hi hi.
An das ADAC-Projekt werden die Schüler der 5. Klassen sicher noch lange denken. Ich muss dann mal zu meiner Reifenpflege…mit Aurelius…nach einem klärenden Gespräch läuft es jetzt bei uns wie geölt.
Euer Ferdinand
Text: Estella, 5d
Fotos: Marlene, 5d








