Zoé Pötzsch – Austauschschülerin in Japan

Hallo JWG, mein Name ist  Zoé Pötzsch, ich bin 16 Jahre alt und verbringe seit Ende März 2017 mein Auslandsjahr in der japanischen Stadt Yame. Warum Japan? Japan war seit langer Zeit von großem Interesse für mich. Ein Land welches ,verglichen mit Deutschland, nicht unterschiedlicher sein könnte und dessen Sprache mich sehr fasziniert und beeindruckt hat. Meine Gastschule ist eine private Highschool, die kurz  ,,Nishitan“ genannt wird. Sie ist mit ihren 528 Schülern recht klein im Vergleich zum  JWG und die Gebäude sind sehr einfach gebaut so ,dass ich keine Probleme hatte mich zurechtzufinden.

Beschreibe deinen Schulalltag!

Die Schule beginnt hier 8:50 Uhr und endet  jeden Tag nach sechs Unterrichtsstunden um 16:00 Uhr. Allerdings bleibt die Mehrheit der Schüler noch mindesten bis 18:00 Uhr in der Schule um ihren Clubaktivitäten nachzugehen. Eine Unterrichtsstunde ist 50 min lang und zwischen jeder dieser sind 10 Minuten Pause. Nach der vierten Stunde haben wir eine 50 minütige Mittagspause , in der man entweder in der Cafeteria essen geht oder gemeinsam im Klassenzimmer das sogenannte  ,,Bento“ isst. Wie schon gesagt gibt es hier verschiedene Clubs wie z.B. Judo, Kendo, Volleyball, Baseball, Kalligraphie etc. Ich bin allerdings keinem dieser Clubs beigetreten , da die Sportart die ich gerne ausführen möchte nicht an meiner Schule angeboten wird. Glücklicherweise wird es in der öffentlichen Turnhalle der Stadt angeboten, so dass ich jeden Mittwoch und Freitag von 20:00 Uhr – 21:30 Uhr zum Kyudo ( jap. Bogenschießen) gehen kann. Außerdem spiele ich jeden Montag mit meiner Gastfamilie und einer anderen Austauschschülerin aus Malaysia Volleyball von 20:00-22:00 Uhr.

Welche Anregungen und Verbesserungen bringst du mit ins JWG?

Um ehrlich zu sein habe ich hier das JWG sehr zu schätzen gelernt. Meine Gastschule ist eine gute Schule aber eben auch typisch japanisch und auf das Verhalten und die üblichen Lernmethoden der Japaner abgestimmt. Es gibt nichts das man auf die deutsche Schule übertragen kann. Unser Gymnasium ist bereits eine ausgezeichnete Schule in meinen Augen.

Was  gibt es Besonderes in deinem Wohnort zu sehen?

Yame ist eine für japanische Verhältnisse relativ kleine Stadt ,sehr weit im Süden Japans.  Dennoch ist sie dreimal so groß wie Torgau. ,,Yame- cha“  auf Japanisch gesagt ist das, wofür Yame wohl am berühmtesten ist. Der Tee. Er ist in ganz Japan berühmt und die Teefelder bieten einen atemberaubenden Anblick. Es gibt auch ein großes Einkaufszentrum in der Nähe meiner Schule  in dem ich meine Zeit mit Freunden beim Einkaufen verbringen kann. Man kann auch in etlichen Cafés und kleinen Restaurants recht günstig während des  Essen die Zeit verbringen.

Wie würdest du die Mentalität der Menschen beschreiben?

Japaner sind unglaublich freundliche und höfliche Menschen. Allerdings werden sie in der Gegenwart von Ausländern recht schnell nervös, da  Ausländer noch immer eine Seltenheit, vor allem in kleinen Städten, sind. Außerdem erwarten sie nicht  ,dass man  Japanisch spricht  und meistens können sie kein Englisch.  Falls man dann doch Japanisch spricht sind sie von jedem Wort , dass man sagt regelrecht begeistert. Japaner tragen selbst im hohen Alter immer noch etwas kindliches in sich und sie sind voller Energie.  60 -jährige spielen hier mit mehr Elan Volleyball als wir Jugendliche in Deutschland und es gibt Menschen die noch mit Einhundert Jahren jeden Tag auf dem Feld arbeiten. Ich finde diese stetige Energie sehr beeindruckend auch wenn ich das vor allem im Morgen nicht von mir behaupten kann.

Welche Vorurteile/ Erwartungen haben sich bekräftigt, welche nicht?

Vorurteile hatte ich zu Beginn dieses Jahres versucht komplett auszublenden. Ich wollte mit klarem Geist  Japan so entgegentreten wie es tatsächlich ist . Dennoch konnten sich einige Vorurteile zumindest teilweise bestätigen. Japaner sind sehr respektvoll, dennoch musste ich überraschenderweise erfahren , dass der Umgang mit den Lehrern manchmal doch etwas zu freundschaftlich ist. So haben Schülerinnen die Lehrerinnen frei  umarmt, ihnen die Haare gemacht und nicht immer ganz so respektvoll miteinander geredet. Es gibt vielerlei Dinge die einfach so widersprüchlich und ganz anders sind als ich es gewohnt bin oder erwartet hätte.

Erwartungen die ich an mich selber gestellt  habe, haben sich bis jetzt größtenteils erfüllt. Ich habe viele neue Kontakte geknüpft, Japanisch gelernt und ich bin selbstständiger und selbstbewusster geworden.  Und ganz nebenbei ist mein Englisch auch viel besser geworden.

Ein Auslandsjahr ist eine Herausforderung und sicherlich keine einfache Sache aber das was ich in den bisherigen 7 Monaten gelernt  habe, hätte ich nirgendwo anders gelernt. Ich bin sehr froh diese Entscheidung getroffen zu haben.

 

Interview Frau Dargazanli

 

Seit Anfang des neuen Schuljahres ist Frau Dargazanli nun die neue stellvertretende Schulleiterin am Johann-Walter-Gymnasium.

Damit ihr euch ein Bild von Ihr machen könnt und Sie  besser kennenlernt, haben wir ein Intervierw mit ihr geführt.

 

  1. Beschreiben Sie Ihren ersten Eindruck von unserer Schule.

Bei meinem ersten Besuch des Johann-Walter-Gymnasiums war ich vom freundlichen Umgang miteinander, der spürbaren offenen Atmosphäre sowie der Sauberkeit im Schulgebäude und auf dem Hof beeindruckt.

 

  1. Beschreiben Sie kurz Ihren beruflichen Werdegang.

Nach meiner zehnjährigen Schulzeit schloss ich eine Berufsausbildung mit Abitur bei der Deutschen Post in Schwerin ab. Danach studierte ich Mathematik und Physik auf Lehramt in Rostock und absolvierte das Referendariat in Celle. Berufsbegleitend studierte ich später Informatik und Schulmanagement.

 

  1. Wo waren Sie vorher tätig?

Am Anfang meines beruflichen Werdegangs war ich zunächst ab 1994 ein Jahr an der Grund- und Gesamtschule in Boitzenburg als Lehrerin für Mathematik und Physik tätig. Anschließend wechselte ich an die Gesamtschule mit gymnasialer Oberstufe nach Lychen. Umgeben von Seen und Wäldern entdeckte ich meine Freude am Laufen und mit der Schülermannschaft verbuchte ich den einen oder anderen regionalen Erfolg bei Wettkämpfen.

2002 heiratete ich, zog nach Leipzig und arbeitete bis 2015 an der Wilhelm-Ostwald-Schule. Dort übernahm ich 2008 die Aufgaben der stellvertretenden Schulleiterin. Bevor ich an das Johann-Walter-Gymnasium in diesem Sommer kam, leitete ich die Außenstelle Telemannstraße der Friedrich-Schiller-Schule und baute ein neues Gymnasium mit auf.

Es freut mich immer, wenn ich höre, dass ehemalige Schüler ihr privates oder berufliches Glück gefunden haben.

 

  1. Welche Fächer/Klassen unterrichten Sie?

Derzeit unterrichte ich in den Fächern in der Klassenstufe 11 Mathematik und Informatik und in der Klassenstufe 9 Informatik im naturwissenschaftlichen Profil.

 

  1. Womit verbringen Sie Ihre Freizeit?

Meine Schwester würde sagen, sehr langweilig, viel zu ruhig und leise.

Ich suche in meiner freien Zeit, Ausgleich zum alltäglichen Trubel. So treibe ich regelmäßig Sport. Insbesondere mag ich Wandern, Laufen und Rad fahren. Meine persönlichen sportlichen Höhepunkte waren sicher die Teilnahmen am Berlin, New York und Athen Marathon. Ein Ziel sind immer noch die großen Fünf, es fehlen nur noch Boston, Chicago und London.

Mit Lesen verbringe ich einen weiteren großen Teil meiner Freizeit. Den jüngeren Schülern würde ich sehr „Eine Macke kommt selten allein“ von Birgit Schlieper und den älteren „Unter Leuten“ von Juli Zeh empfehlen.

 

Dankeschön für Ihre Zeit! 🙂

Liebe Jowax-Leser,

wir, Tom Jäschke und Tom Richter werden nach zweijähriger Leitung der Schülerzeitung diese an unsere Nachfolger Michalis Michalari, Carolin Richter und Lucie Hornauer übergeben.

Beginnend mit der Umgestaltung des äußeren und inneren Aufbaus, konnten wir seit zwei Jahren die Arbeit mit der JOWAX vereinfachen und bauten auf der vorhandenen Grundlage ein neues Leseerlebnis auf. Mit ständiger Modernisierung des Designs versuchten wir stets neue Leser zu gewinnen. Gleichzeitig haben wir unsere Redaktion ausbauen können und durften viele engagierte Schüler aus allen Jahrgangsstufen bei uns begrüßen.
Mit der Präsenz der JOWAX auf allen Schulveranstaltungen und gezielter Werbung auf verschiedensten Platformen konnten wir die Interaktion der Leser erhöhen. Die Veröffentlichung der App und der Verkauf der Schulhoodies führte zu einer Stärkung des Gemeinschaftsbewusstseins und Zusammenhalts von Schülern sowie Lehrern des Johann-Walter-Gymnasiums.

Wir sind stolz, dass wir die Möglichkeit hatten, unsere Erfahrungen im Bereich der digitalien Medien ausbauen zu können. Durch die uns gegebenen Freiheiten bei der Gestaltung und Umsetzung konnten wir Erfolg und Misserfolg erleben und daraus lernen.
Unser Dank geht an das gesamte Redaktionsteam, vorallem an Frau Große und Frau Dr. Hönicke, ohne welche der enorme Umfang des Zeitungsbetriebs schwer zu realisieren gewesen wäre.

All unseren Lesern weiterhin viel Spaß beim Lesen und der neuen Redaktionleitung alles Gute!

  • die Toms

 

 

 

 

Was ich sehr vermisse? „Ein ordentliches deutsches Schnitzel“!

Hallo Torgau, ich bin Karl Nowack (16) und schreibe euch aus Michigan (USA).
Hier verbringe ich seit September 2015 mein Auslandsjahr. Welche Eindrücke ich schon von dem Land gesammelt habe und wie mein Alltag aussieht, beantworte ich euch in diesem Interview.
1. Wie ist dein erster Eindruck von deiner neuen Schule?
Meine High School, „Kenowa Hills High School“, ist viel größer als unser JWG. Mit
1300 Schülern wirkte die Schule erdrückend auf mich. In den ersten Wochen habe
ich mich ständig verlaufen. Aber mittlerweile kenne ich mich super
aus und es macht Spaß ein Teil von dieser großen Schule zu sein. Es
herrscht ein großer „School-Spirit“ an der „Kenowa“. Jeder ist stolz auf unsere
Schule. Das beeindruckt mich Tag für Tag. Dieser Schulstolz hat mich nun auch
angesteckt…

2. Wie schmeckt dir das amerikanische Essen?
Viele Leute in der Heimat denken, dass die Amerikaner nur Fast Food und
Ungesundes essen, aber das ist vollkommen falsch. Na klar gibt es Bürger-Buden
und Fast Food-Plätze wie in Deutschland, trotzdem ist es anders hier. Die
Amerikaner haben nicht wirklich eine eigene Esskultur. Es gibt viele verschiedene
Einflüsse, z.B. mexikanisch, italienisch, asiatisch, indisch… „Thanksgiving“ steht nun
vor der Tür und da bin ich auf den Truthahnbraten meiner Gastfamilie sehr
gespannt…
Besonders gut schmeckt mir hier mexikanisches Essen, klingt komisch, ist aber so.
Dadurch, dass meine Gastmutter viel mexikanisch kocht, habe ich es langsam für
mich entdeckt. Negative Erfahrungen habe ich bis jetzt mit dem Essen noch nicht
gemacht.

3. Worin siehst du den größten Unterschied zum Leben in Deutschland?
Alles ist so viel größer und weiter. Breitere Straßen, größere Autos, weite Wege… Es
war am Anfang erschreckend für mich, dass alles so groß ist. Jede Strecke, egal zur Schule oder zu einem Kumpel, musst du mit dem Auto fahren, weil die Wege so weit sind. Folglich fährt jeder Jugendliche Auto, wenn er fahren darf. Mit 16 hat jeder sein eigenes Auto. Ungewöhnlich für mich, aber lustig.

4. Was war für dich die größte Umstellung?
Eine Umstellung gab es für mich eigentlich nicht. Durch den Schüleraustausch des
JWG mit den USA wusste ich schon etwas über das Leben in den USA. Wenn es eine
Umstellung gibt, ist es die, dass man „selbstständiger“ wird und ist. Man hat eine Gastfamilie, die einen unterstützt wo sie nur kann, aber für gewisse Dinge ist man nun einfach selbst verantwortlich. Ein Beispiel hierfür ist Wäsche waschen. Nun muss man selbst schauen, dass die Hemden gebügelt sind und man genug Socken im Schrank hat. 😉

5. Was vermisst du am meisten?
Familie, Freunde…ein ordentliches deutsches Schnitzel.

6. Fühlst du dich in deiner Gastfamilie wohl?
In meiner neuen Gastfamilie ist es total super. Ich habe eine Gastmutter, einen Gastbruder
(13), eine Gastschwester(15) und einen Gastbruder aus Taiwan(15). Wir kommen total gut
miteinander klar. Wir haben viel Spaß zusammen. Wir sind eine sehr sportliche Familie und unternehmen viel. Ich kann mich nicht beschweren. Durch meinen Gastbruder aus Taiwan lerne ich seine Kultur neben der amerikanischen auch noch etwas kennen.

7. Beschreibe deinen Schultag.
Mein Schultag beginnt um 7:35am und endet um 2:40 pm. Ich habe sechs Fächer,
Government (Politik), Anatomie, Französisch, Englisch, PEAK und Algebra. Nach der dritten Stunde ist eine Mittagspause, in der sich alle Schüler in der Cafeteria versammeln. Nach der Schule treiben die meisten Schüler Sport. So dass du die Schule meistens nicht vor 5.30 pm verlässt. Cross Country war mein Sport, da Soccer leider schon voll war, also bin ich nach der Schule mit Freunden „Laufen“ gegangen. Nach der Schule Sport zu treiben macht unglaublich viel Spaß. Du lernst schnell neue Leute kennen und übst einen Sport für deine Schule aus. Es macht einfach unglaublich viel Freude.

8. Gibt es Unterschiede zum Johann- Walter Gymnasium? Welche?
Die Schule ist moderner als unser JWG. Jeder Schüler besitzt einen Laptop von der Schule mit dem er arbeiten kann. Dies erleichtert den Schulalltag, aber auch die Kommunikation zwischen Schülern und Lehrern erheblich. Es wird viel mit neuen Medien gearbeitet. Durch ein Schulnetzwerk sind alle miteinander verbunden. Es gibt kein Hausaufgabenheft mehr, in das jeder seine Noten einträgt. Jeder Schüler besitzt eine Übersicht seiner Noten im Internet. Ich habe das Gefühl, dass das Zeitalter von Papier und Stift an „Kenowa“ vorüber ist. Weiterhin finde ich Schulteams besonders klasse, du kannst etwas für deine Schule tun und verbringst Zeit mit Freunden.

9. Was ist das Besondere an deinem Wohnort? Was gibt es zu sehen?
Ich wohne in Grand Rapids im Westen von Michigan. Es ist der zweitgrößte Ort mit 74.000
Einwohnern. Wir wohnen in einem ruhigen Viertel, außerhalb der Stadt. Das Zentrum von
Grand Rapids ist sehr schön. „Downtown“ kann man viele schöne Bauwerke betrachten, aber auch außerhalb der Stadt kann man seine Freizeit in Parks sehr gut verbringen.

10. Womit verbringst du deine Freizeit?
Dadurch, dass man nach der Schule seinen Sport treibt und relativ spät nach Hause kommt, bleibt neben den Hausaufgaben am Abend nicht mehr so viel Zeit für Freizeit. Trotzdem ist es einfach schön, sich dann noch mit seiner Familie über den Tag auszutauschen. Am
Wochenende unternehmen wir als Familie kleine Ausflüge oder ich verbringe Zeit mit
Freunden.

11. Wie würdest du die Mentalität der Amerikaner beschreiben?      
Die Amerikaner sind unglaublich freundlich und hilfsbereit. Sie versuchen einem überall zu
helfen und versprühen viel Freude. Trotzdem sind sie sehr national bewusst. Sie sind stolz auf ihre Nation. Jeden Tag wird durch den Schulfunk der Fahneneid, „Pledge of Allegiance“, gesprochen. Es ist freiwillig, schweißt aber alle, Schüler und Lehrer, enger zusammen.

12. Haben sich deine Erwartungen bestätigt?
Alle meine Erwartungen haben sich bis jetzt erfüllt. Neue Kontakte zu knüpfen, das
amerikanische Leben kennen zu lernen, viel Sport zu machen… Ich kann nur positiv von
meinem Aufenthalt berichten und ich hoffe, dass die nächsten 7 Monate genauso schön und spannend werden.
Ich sende an alle beste Grüße aus der entfernten USA und wünsche Euch allen alles Gute.
Bis bald
Karli

Bürgerdialog 2016 am Johann-Walter-Gymnasium Torgau

 

Kultusministerin Brunhild Kurth ludt zum Bürgerdialog nach Torgau. Unter dem Titel „Bürgerwerkstatt Schulgesetzänderung“ hatten Bürgerinnen und Bürger am 24. Februar die Gelegenheit, mit Frau Kurth und Bildungsexperten aus dem Kultusministerium zum Entwurf des Schulgesetzes ins Gespräch zu kommen.

„Ich wünsche mir zur Schulgesetznovellierung eine offene, breit geführte Diskussion mit allen Beteiligten und Interessierten. Wir werden genau zuhören, die Stellungnahmen aus dem Bürgerforum auswerten und den Gesetzentwurf ändern, insofern die Stellungnahmen überzeugend Änderungsbedarf deutlich machen“, so die Kultusministerin.

 

Georg Jäschke – Austauschschüler in Neuseeland

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Mein Name ist Georg Jäschke und ich bin nach Abschluss der 10. Klasse am Johann- Walter-Gymnasium nach Neuseeland geflogen, um dort an einem einjährigen Schüleraustausch teilzunehmen.

Beschreibe bitte deinen Schulalltag!
Mein Schulalltag beginnt 8:45 und endet 15:15. Man hat täglich die gleichen sechs Fächer und kann davon als Austauschschüler fünf frei wählen, als einheimischer Schüler vier. Mein einziges Pflichtfach ist Englisch. Doch mittlerweile ist mir freigestellt, ob ich am Englischunterricht für die Austauschschüler oder für die akademischen Schüler teilnehmen möchte. Zwischen den Blockstunden haben wir genau zwei Pausen, die jeweils 30 Minuten bzw. eine Stunde dauern. Die Dauer eines Schultages ist für jeden Schüler gleich, das heißt, es gibt keinen früheren Start, keine Freistunden oder ein späteres Ende gibt.
Bevor ich an meine Schule in Neuseeland kam, bekam ich eine Schuluniform.
Am Eingang unserer Schule stehen sogenannte „prefects“. Das sind knapp 50 freiwillige Schüler von insgesamt 1550 an unserer Schule, die als besonders verantwortungsbewusst gelten. Sie sind zuständig für bestimmte Bereiche an der Schule. Ich bin „international prefect“ und somit verantwortlich für die kommenden Austauschschüler im nächsten Jahr.

Gibt es Unterschiede zwischen der neuseeländischen und unserer deutschen Schule?
Unsere Schule ist im Gegensatz zum JWG aus mehreren Gebäuden aufgebaut, die sich auf ein Wissensgebiet beschränken. Hier gibt es viele außergewöhnlichere Fächer als in Torgau. Wir behandeln im Unterricht zum Beispiel Kochen, Holzarbeiten, Metallarbeiten, Elektrotechnik, Astronomie, Design, Fashion, Tanzen, Chinesisch, aber natürlich gibt es hier auch alle anderen Fächer, die ich vom JWG kenne.

Welche Anregungen / Verbesserungsvorschläge bringst du mit ins JWG?
Es ist schwer von hier aus Verbesserungsvorschläge mitzunehmen, da das gesamte Schulprinzip komplett unterschiedlich ist. Ich kann demzufolge auch nicht sagen, welches der Systeme besser ist, da man hier verschiedene Gesichtspunkte in Betracht ziehen muss. Deutsche Schulen haben von der internationalen Ebene gesehen einen sehr hohen Bildungsstandard, sodass ich selbst merke, dass die deutschen Schüler den neuseeländischen in fast allen Bereichen weit voraus sind. Besonders in Mathe zeigen sich diese Differenzen extrem. Ich hatte genau eine Mathestunde beim 12er Kurs. Doch da habe ich gemerkt, dass es keinen Sinn machen würde, weiter daran teilzunehmen, da ich nicht auf dem deutschen Mathestand bleiben würde. Die Schüler sollten eine Aufgabe aus der Wahrscheinlichkeitsrechnung bearbeiten, die wir bereits im 8. Schuljahr in Deutschland durchgenommen hatten. An diesem Beispiel erkennt man deutlich, dass die deutsche Bildung sehr zielgerichtet und genau ist, sodass sie ihre Wirkung nicht verfehlt.
Jedoch muss ich sagen, dass es auch große Vorteile des neuseeländischen Systems gibt.
Ich, als ausländischer Schüler, bin hier keine Seltenheit / Rarität. Es kommen jährlich ca. 270 internationale Schüler an unsere Schule, dabei werden die asiatischen Schüler noch gar nicht mit einberechnet, die hier länger als ein Jahr bleiben. Doch sie kommen meist nicht wegen eines Schüleraustauschs, sondern wegen des weltoffeneren und freudigeren Sprachenlernens. Deshalb bleiben sie meist 5 bis 8 Jahre und planen sogar oft das Land nicht mehr zu verlassen. Die kulturelle Vielfalt m Long Bay College ist unglaublich und sehr positiv. In meiner gesamten Zeit, die ich schon hier verbringen durfte, habe ich noch nicht eine einzige abfällige Bemerkung gegenüber ausländischen Schülern oder auch Lehrern gehört. Die Herzlichkeit und Freundlichkeit, welche in Neuseeland überall zu finden sind, übertreffen die deutsche bei Weitem. Das hängt zwar sicherlich nicht nur mit dem Bildungssystem zusammen, aber dieses spielt schon in den entscheidenden Jahren der Jugend eine unbestreitbar wichtige Rolle. Ich bin sehr dafür, dass wir das Programm für internationale Schüleraustausche in Deutschland erweitern.

Was gibt es Besonderes in deinem Wohnort zu sehen?
Mein neuer Wohnort ist eine Großstadt und mit mehr als 1,4 Millionen Einwohnern die größte Stadt Neuseelands. Neuseeland selbst hat lediglich knapp 4,5 Millionen Einwohner, aber im Gegensatz zu Deutschland mit rund 227 Einwohnern pro km² hat es nur 17 Einwohner pro km².
Auckland, die Stadt in der ich lebe, ist somit der Ort, an dem sich beinahe alles in diesem Land abspielt.
Die Innenstadt hat viel zu bieten. Es gibt den sogenannten Skytower, der die Hauptattraktion ist. Auch ein sehr modernes und schönes Hafengelände hat die Stadt zu bieten, sowie viele Museen, die uns keinen Eintritt kosten, über die Kultur der Eingeborenen, Rugby, Walfang, Segeln und vieles mehr.
Demzufolge sind ein paar Freizeitaktivitäten nicht schwer zu finden, da auch die Neuseeländer im Allgemeinen sehr bewegungsfreudig und aktiv sind.
Die Schule selbst bietet auch viele unterschiedliche Aktivitäten an, die sich um jegliche Sportarten sowie Musik, Tanz, Kunst, Sprachen und Technik drehen. Ich persönlich finde die Idee des gratis zu benutzbaren Fitnessstudios extrem gut, da es viele Schüler dazu anregt, Sport zu machen, auch wenn diese sich eigentlich ungern übermäßig bewegen.
In den Ferien kann man noch mehr von der Stadt kennenlernen. In der Freizeit kann man etwaige Attraktionen wie Paintball, Trampolinparks, Thermen und viele Strände besuchen. Das Beste daran ist, dass man überall mit dem Bus hingelangen kann, da diese in der Regel mindestens einmal in der Stunde fahren.

Wie würdest du die Mentalität der Menschen beschreiben?
Die Menschen sind definitiv das freundlichste Volk, dem ich je begegnet bin und voraussichtlich begegnen werde. Jeder kümmert sich hier um den anderen und es gibt erstaunlicherweise wenig Kriminalität. Die Leute sind praktisch immer froh und genießen das Leben in vollen Zügen. In diesem Land sind die einzigen grimmigen Leute, auf die man trifft, die Touristen aus Europa, die im Schnitt durch den Jetlag nicht schlafen können. Doch nach den ersten 2 Tagen legt sich auch dieses negative Verhalten wieder.

Welche Vorurteile / Erwartungen haben sich bekräftigt, welche widerlegt?
Wer an Neuseeland denkt und schon einmal ein bisschen was darüber gehört hat, hat sicherlich in erster Linie den Sport Rugby oder auch den kleinen Vogel „Kiwi“ im Kopf. Tatsächlich sind die Neuseeländer noch verrückter nach Rugby, als man denkt. So wie in Deutschland fast jedes Dorf seine eigene Fußballmannschaft aufgebaut hat, so gibt es hier Rugbymannschaften. Ich selbst habe diese Sportart schon einmal ausprobiert und sogleich ziemlichen Respekt vor den Spielern bekommen. Was die Spieler in diesem Sport an körperlicher Anstrengung und an Schmerz investieren, ist undenkbar. Es gibt nur wenige Rugbyspiele, bei denen keine Prellungen, ausgekugelte Schultern, gebrochene Knochen und Bänderrisse auftreten. Dieser Sport ist viel härter als jedes Fußballspiel.
Der Kiwi-Vogel ist ein kleiner und tatsächlich ziemlich dummer Vogel. Er ist beinahe ausgestorben und sehr selten zu sehen. Anders als das Känguru in Australien haben nur wenige Neuseeländer wirklich schon einmal einen Kiwi gesehen. Trotz dessen ist es amüsant, dass man die Neuseeländer auf Englisch Kiwis nennt.

Herzlichen Glückwunsch zum Sieg Regionalausscheid Torgau im Zweifelderball der Mädchen 6. Klassen

v.l.: Miriam Bär, Meike Spinn, Alina Marzog , Thilde Gaudig , Lena Schmager, Annabell Dubiel, Jessica Treichel, Lucy Reiche, Lucie Winkler, Jenny Urban , Judith Drubig, Sahra Hölzel, Marissa Richter, Sophie Erdmann

v.l.: Miriam Bär, Meike Spinn, Alina Marzog , Thilde Gaudig , Lena Schmager, Annabell Dubiel, Jessica Treichel, Lucy Reiche, Lucie Winkler, Jenny Urban , Judith Drubig, Sahra Hölzel, Marissa Richter, Sophie Erdmann
Zur Eröffnung begrüßte der Turnierleiter Herr Holzendorf alle Teilnehmerinnen der fünf Schulen (OS Nord-West; OS K.-v. Bora; OS Mockrehna; OS Beilrode ; JWG Torgau) und teilte ihnen mit, dass der Sieger des Zweifelderballturniers den Bereich Torgau beim Kreisfinale Nord-Sachsen der KKJS am 10.Juni 2016 in Torgau vertreten wird.
Die Mädchen vom Johann-Walter-Gymnasium gingen von Beginn an konzentriert zu Werke, verspielten aber in den letzten 6 Minuten den sicher geglaubten Sieg im ersten Spiel gegen OS Nord West mit 4:6!! Aber dann „wachten sie auf“ und gewann alle Spiele vorzeitig vor Ablauf der Spielzeit! Eine wichtige Stütze dabei war Sophie Erdmann als „Tormann“ in fünf von sechs Spielen. Unterstützung erhielten die Mädchen von den Zuschauern (Eltern, Mitschüler/innen) auf der Tribüne.
Spielfolge:
1.) JWG – OS Nord West 4 : 6
2.) JWG – OS K.v. Bora 13 : 0
3.) JWG – OS Nord West 13 : 0
4.) JWG – OS Mockrehna 13 : 0
5.) JWG – OS K.V.Bora 13 : 0

Zur Siegerehrung erhielt jede Mannschaft eine Erinnerungsurkunde und die Siegermannschaft einen Volleyball als Preis!! Somit werden beide Mannschaften – Mädchen und Jungen – unsere Schule am 10. Juni bei der Endrunde der KKJS Nord-Sachsen auf die Sieger aus Oschatz und Eilenburg treffen und um Gold-Silber- Bronze kämpfen!!

Mausefallen-Wettbewerb der 6. Klassen

Am Dienstag, dem 26.01.2016 veranstalteten die 6. Klassen den traditionellen Mausefallenwettbewerb in der Turnhalle ihrer Schule. Viele Schüler und Schülerinnen nahmen mit ihren selbst gebastelten Autos oder als Zuschauer daran teil und alle wollten nur wissen, welches Mausefallenauto am weitesten fährt. Am Ende konnten sich folgende Teilnehmer durchsetzen: Auf dem dritten Platz landete Carl aus der Klasse 6d, den zweiten Platz belegte Marissa aus der 6a und die Sieger mit einer Weite von über 32 Meter waren am Ende Niclas und Leon aus der 6c.

Annabell und Johannes, 6c

 

 

Mit viel Mut, doch ohne Glück

 

 

Das diesjährige Bereichsfinale für Nordsachsen „Jugend trainiert für Olympia“ im Volleyball fand in der Sporthalle der Arthur-Becker-Oberschule in Delitzsch statt. Nachdem sich die Jungen der WK II. des Johann-Walter-Gymnasiums Torgau am 23.09.2015 für die nächste Runde qualifiziert hatten, blickte man voller Zuversicht auf das bevorstehende Turnier. Mit Trainer und GTA Leiter Christian Schulze hatten die Schüler eine gute Voraussetzung für den Einzug in das Regionalfinale in Leipzig. Gegen die Arthur-Becker-Oberschule wurde gleich das Können der Jungs auf die Probe gestellt. Trotz eines aufregenden Satzes mit 30:28 Punkten für die Gastschule fehlte am Ende etwas Glück, um das Spiel für sich zu entscheiden. So war man dann im letzten Spiel gegen die Oberschule Bad Düben im Zugzwang. Letztendlich war es die spielerische Klasse der Dübener, die ein Weiterkommen des JWG verhinderte. Dennoch zeigten die Jungs des JWG viel Teamgeist und Freude am Spiel. So fuhr man zwar mit leeren Händen nach Hause, aber mit dem Gefühl, einen ereignisreichen und tollen Tag erleben zu dürfen.

JtfO 2015

JWG: Maurice Götze, Timo Jäger, Oliver Hache, Nick Bormann, Erik Kretzschmar, Nico Hölzel, Martin Bierkämper, Andre Leo, Marc Leo

                                                                                                                     Timo Jäger

 

Atlas und Wörterbuch statt Reiseführer

Peking… war noch einmal die Hauptstadt von? Richtig, China – das Land der aufgehenden Sonne. Dieses und weit mehr geografisches Wissen ermöglicht Sebastian Bürger, dem Talent aus der 12. Klasse, im Sommer des nächsten Jahres die Reise in die 21 Millionen- Einwohner- Stadt.

Bei dem diesjährigen “iGeo- Olympiade“ kämpfte er sich bis zur internationalen Ebene nach Peking vor. Die internationale Geografie-Olympiade „iGeo“ ist ein Wettbewerb für die besten 16- bis 19-jährigen Geografieschülerinnen aus der ganzen Welt. Sie wird jedes Jahr in einem anderen Land durchgeführt. Dabei werden alle teilnehmenden Länder von vier Schülern repräsentiert.

 

Während die Abiturvorbereitungen auf Hochtouren laufen, gelang es ihm, sein Können erneut, dieses Mal bei einem Englisch-Geografiewettbewerb, unter Beweis zu stellen. Beim nationalen Ausscheid in Braunschweig qualifizierte er sich für den internationalen Wettbewerb in Asien. Als Teil des deutschen Viergespanns wird er im August 2016 für unser Land in China antreten.

 

Im Interview mit Sebastian

 

Wie er dazu kam, und was ihn im fernen Osten erwartet: Wir haben für euch die Antworten:

 

  1. Wie bist du auf den Wettbewerb aufmerksam geworden?

Im vergangenen Jahr nahm ich an einem Physikwettbewerb in Göttingen teil. Dort lernte ich einen Thüringer kennen, der selber schon bei der Bilingualen Geografieolympiade erfolgreich war. Das fand ich letztendlich so interessant, dass ich in diesem Jahr selber mitwirkte.

 

  1. Stand der Wettbewerb in irgendeiner Verbindung zu unserer Schule?

Ja. Zwar wurde ich nicht über die Schule nach meiner Teilnahme gefragt, aber die Qualifikationsrunde fand für mich hier im Johann- Walter-Gymnasium statt.

 

  1. Wie hast du dich für Peking qualifiziert?

Es gab zwei Runden. Die erste absolvierte ich, wie schon gesagt in unserer Schule. Meine Arbeiten hat hier Frau Graph kontrolliert, da sie die Fächer Englisch und Geographie unterrichtet. Und die zweite fand im November in Braunschweig statt. Dort entschied sich, wer auf internationaler Ebene Deutschland vertritt. Für die vier Besten wird es in die Hauptstadt von China gehen.

Ich habe mit 1,5 Punkten Vorsprung zum 5. Platz den 4. Platz auf nationaler Ebene erreicht. Daran sieht man einmal, wie nah die Platzierungen beieinander liegen. Selbstverständlich gehört dazu das Wissen, aber auch viel Glück. Mir ist erst kurz vor der Abgabe, beim letzten Durchlesen, ein Fehler aufgefallen, den ich noch überarbeitet habe. Und genau das waren die 1,5 Punkte, die mir den Vorsprung sicherten.

 

  1. Wie hast du dich vorbereitet?

Ich habe zu Hause wichtige Wörter, wie z.B. Niederschlag nachgeschlagen und gelernt.

Außerdem hat mir Frau Graf sehr geholfen. Da sie Geografie und Englisch unterrichtet, war sie ein idealer Ansprechpartner und hat mein Geschriebenes kontrolliert.

 

  1. Was fiel dir in den Wettbewerben schwerer? Das geografische Wissen oder die englischen Vokabeln?

Eher die Vokabeln. Wir bekamen zwar ein Wörterbuch, jedoch fehlte die Zeit, um jeden einzelnen Begriff nachzuschlagen. Bei der ersten Runde hatte ich eine halbe Stunde Zeit, beim zweiten Mal eine dreiviertel Stunde. Was ich zum Beispiel nicht wusste,, waren die englischen Begriffe für Nördlicher Wendekreis. Die wortwörtliche Übersetzung wäre schief gegangen, denn der Begriff leitet sich im Englischen lustigerweise von dem Sternzeichen Krebs ab und heißt übersetzt “Topic of cancer“.

Am schwierigsten fand ich eigentlich die landwirtschaftlichen Begriffe, aber im Allgemeinen sind viele Wörter dem Deutschen sehr ähnlich, z.B. Tektonik ist im Englischen “tectonics“.

 

  1. Wie lange bist du in Peking und wie wird dein Tagesablauf aussehen?

Der Wettbewerb ist im August 2016 und wird acht Tage dauern. Dabei erwarten mich verschiedene Prüfungen. Der erste Test wird ein normaler schriftlicher sein, der zweite ein Ankreuztest, und am dritten Tag müssen wir unser Können in der Praxis unter Beweis stellen, in Form einer „Draußenarbeit“.

Darauf folgen fünf Tage Exkursionen. Die Teilnahme hängt jedoch davon ab, ob das sächsische Kultusministerium die beiden Betreuer, zwei sächsische Lehrer, freistellt, da zu dieser Zeit im August bereits das neue Schuljahr begonnen hat.

 

  1. Was kannst du in China gewinnen?

Der Gewinn ist eine Medaille und ein Urlaub. (schmunzelt)

 

 

Die Pinnnadel auf der Weltkarte darf Sebastian nun also auch selber bereisen. Aufgrund seiner enormen Kenntnisse hat er sich diese Chance ermöglicht. Damit ist erneut bewiesen: Ohne Fleiß keinen Preis!

 

Der auf dem Boden gebliebene Zwölftklässler freut sich schon jetzt auf die Lehrfahrt in das Land der aufgehenden Sonne. „Auch falls ich keinen der ersten Plätze belege, war ich in Peking und werde an Erfahrung und tollen Erinnerungen gewonnen haben.“ Mit diesen Gedanken endet unser Interview mit Sebastian.

Auf seiner Reise wünschen wir ihm maximale Erfolge und eine schöne Zeit.